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Süddeutsche: Ravensburger traf sich mit Apple vor Gericht im Streit um die Verwendung des Begriffs „Memory“

Gestern trafen sich vor dem Landgericht München erstmals die Juristen von Ravensburger und iTunes im Streit um den Begriff „Memory“, berichtet die Süddeutsche Zeitung heute auf ihren Wirtschaftsseiten. Seit geraumer Zeit liegen beide Parteien darum im Streit.

Ravensburger ist Eigentümer der Wortmarke „Memory“ und hatte iTunes deshalb abgemahnt, den Begriff in seinen Apps unerlaubt zu verwenden. Die Schwaben fordern die Verbannung des Begriffs aus allen entsprechenden Anwendungen. Die Amerikaner hatten nur träge auf die Abmahnung reagiert, räumte der Apple-Anwalt nun ein. Das wollte Ravensburger nicht gelten lassen. Apple sei es gelungen innerhalb kürzester Zeit unliebsame Apps von der Plattform zu nehmen. Die Klage sei nötig gewesen, damit „Apple endlich mal auf Trab kommt“. Das Gericht gab beiden Seiten bis zum 31. Januar Zeit für eine Einigung, deutete aber sein Verständnis bereits an: iTunes sei ein richtiger Online-Laden und nicht nur ein Plattform.

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