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Offener Brief von Andrea Nunne an die MVB zum Liro Color

Aus Anlass eines Artikels im Hamburger Abendblatt hat Andrea Nunne einen offenen Brief an die MVB geschrieben.

Inhalt des Artikels: Lesegeräte sind die Verkaufsschlager im Weihnachtsgeschäft, alles am Beispiel von Amazon und Thalia, die natürlich über eine entsprechend funktionierende Presseabteilung verfügen.

Nunne schreibt:

Sehr geehrte Frau Dreher, sehr geehrter Herr Schild, lieber AkS-Kreis,
„Genau diese Unterstützung fehlt uns von unserem Verband!

Zum einen funktioniert die an sich gut gedachte Reader-Strategie der mvb mit dem Liro Color bisher leider nicht, weil die seit Mitte November angekündigten Lesegeräten nach wie vor nicht vollständig ausgeliefert sind. Von der wortreich angekündigten Teilhabe des Sortiments an dieser Entwicklung kann jetzt nicht mehr die Rede sein.

Zum anderen fehlt es an begleitender Pressearbeit!

Das müsste unser Verband leisten können:
Das ein Artikel wie hier im Hamburger Abendblatt einen dicken Abschnitt darüber enthält, dass auch das unabhängige Sortiment sich modern aufstellt und über einen richtig guten Reader verfügt!

Und darüber hinaus über einen Reader, der richtig gut ist, der vom Buchhändlerverband speziell auf Leserinteressen zugeschnitten wurde und für günstige 99,99 Euro ein Lesegerät anbietet, dass viele Vorteile bietet und locker besser ist als der Kindle. Warum kommen diese Informationen nicht bei der Presse an?

Natürlich bieten wir im unabhängigen Sortiment auch andere E-Book-Geräte an – aber der angekündigte Liro Color fehlte jetzt eindeutig in unserer Strategie, da wir uns auf die mehrfach zugesicherten Liefertermine der mvb eingestellt haben. Wir haben mehrere Vorbestellungen auf den Liro Color und müssen unsere Kunden von Woche zu Woche vertrösten.

Ein unmöglicher Zustand – und unser Unmut steigt mit Artikeln wie diesen, die klar machen: die Chance uns gegen die Großen zu behaupten ist gering. Das an sich ist nicht ungewöhnlich. Äußerst ärgerlich ist, dass von der mvb scheinbar viel auf den Weg gebracht wird, viel Geld dafür in die Hand genommen wird, aber das Ergebnis dem Buchhandel kaum nützt.“

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