Ver.di hat eine eigene Homepage eingerichtet, auf der Beschäftigte von Amazon ihre Erfahrungen austauschen können, berichtet das Internetportal Der Westen. Denn der Leidensdruck sei standortübergreifend offenbar groß.
Betroffene berichten von „Druck, permanenter Beobachtung, Einschüchterung und Kontrolle“.
Schon lange vor dem Weihnachtsgeschäft war der Internethändler wegen seines Umgangs mit Saisonarbeitern in die Schlagzeilen geraten [mehr…]. Auch was Der Westen berichtet, klingt wenig erfreulich.
Ein Amazon-Mitarbeiter wird mit drastischen Worten zitiert: Die Form des Miteinanders sei „..geprägt durch das Verhältnis: Ich Chef – du Arsch. Und wenn ich sage, du springst, dann springst du. Und wenn du das nicht tust, kannst du gleich wieder gehen.“ Das sei eigentlich das Schlimmste gewesen, sagte der Mitarbeiter dem Portal. Und dass die Vorgesetzten den Mitarbeitern ständig das Gefühl gäben, sie eigentlich nicht brauchen zu müssen. „Notfalls lässt man sich halt wieder die nächsten 100 Leute vom Jobcenter schicken.“ Zwei Wochen Bezahlung inklusive.
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