
Er freut sich über vier Seiten SPIEGEL-Gespräch mit David Eagleman über dessen Buch „Inkognito – Die geheimen Eigenleben unseres Gehirns“, das diese Woche im Campus Verlag erscheint.
„Bei Campus waren wir sofort alle begeistert von David Eagleman und seinem Buch ‚Inkognito. Die geheimen Eigenleben unseres Gehirns’“ sagt Thomas Carl Schwoerer (Foto), „denn Eagleman führt seine Leser mit grandioser Leichtigkeit in die mysteriösen Tiefen ihres Gehirns und lässt das, was sie bisher für die Wirklichkeit gehalten haben, in einem völlig neuen Licht erscheinen. Nun freue ich mich natürlich sehr, dass der SPIEGEL pünktlich zur Auslieferung des Buchs ein ausführliches Gespräch mit dem Autor veröffentlicht und einige seiner Gedanken über das menschliche Bewusstsein, das Ich, den freien Willen und die Bedeutung von Literatur und Religion vorstellt. Auch die Frage der Schuldfähigkeit von Straftätern wird diskutiert, und wie das Rechtssystem an die Erkenntnisse der Neurowissenschaften angepasst werden sollte. Das wird die deutschen Leser neugierig machen auf das Buch, dessen amerikanische Ausgabe vergangenes Jahr wochenlang auf der New York Times-Bestsellerliste stand.“
David Eagleman war Schüler des legendären Biologen Francis Crick. Heute leitet er im Alter von nur 40 Jahren ein renommiertes Forschungslabor am Baylor College of Medicine in Houston, Texas, wo er die Geheimnisse der menschlichen Wahrnehmung ergründet. Die Ergebnisse seiner Arbeit veröffentlicht er in Science, Nature und dem Atlantic Monthly sowie in zahlreichen Fernsehbeiträgen. In seiner Freizeit verfasste er eine Sammlung spekulativer Kurzgeschichten über das Leben nach dem Tod, die in mehr als 20 Sprachen übersetzt wurde („Fast im Jenseits“, Campus Verlag 2009). Dieser Weltbestseller wird im Mai 2012 in einer Opernfassung in London uraufgeführt.