Home > News > Abmahnung stoppt E-Book-Aktion des Berlin Story Verlags

Abmahnung stoppt E-Book-Aktion des Berlin Story Verlags

Eine Abmahnung stoppte gestern die vor einer Woche gestartete Aktion des Berlin Story Verlags [mehr…], bei dem der Kunde den Preis für ein E-Book selbst bestimmen konnte.

Es sei keinesfalls die Absicht das Gesetz zu unterwandern, teilte der Verlag mit. Innerhalb weniger Tage habe es fast 200 Downloads gegeben, schreibt Geschäftsführer Enno Lenze im Verlagsblog. Zudem habe es viel positives Feedback in den Kommentaren und auf Facebook gegeben. „Ein Blick über den Tellerrand der Buchbranche zeigt einem, dass Flatrate-Modelle für Kulturgüter irgendwann die Lösung sein werden“, so Lenze.

Im Blog zitiert er auch aus dem Schreiben des Anwalts, der die Idee recht originell findet, darin allerdings einen klaren Widerspruch gegen das Buchpreisbindungsgesetz sieht. Dort sei eindeutig geregelt, dass es der Verleger ist, der den Preis bestimmen und dann veröffentlichen muss, es aber nicht Dritten, etwa Händlern oder auch Lesern, überlassen kann, den ihnen angemessenen Preis zu bestimmen. Das gelte nicht nur für Printprodukte, sondern auch für E-Books.

Aufgrund vieler mehr oder weniger sachkundiger Blogbeiträge und Kommentare
gibt es hier inzwischen eine Stellungnahme der Preisbindungs-Anwälte: www.preisbindungsgesetz.de

http://www.berlinstory-verlag.de

Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Anzeige