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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und neue Dokumente der Familie Frank kommen nach Frankfurt

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch. Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?

Frankfurter Rundschau

„Der Regisseur des Todes“: Jörg Barberowski hat mit Verbrannte Erde eine wegweisende Studie über Stalins Herrschaft der Gewalt bei C.H.Beck geschrieben und ist nominiert für den Buchpreis.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Buddy Elias, der in Basel lebende Cousin von Anne Frank, will wesentliche Dokumente, Briefe und Objekte aus dem Besitz der Familie an das neue Familie-Frank-Zentrum in Frankfurt übergeben, woher die Familie ursprünglich stammt. Die Familie war hoch kommunikativ und es sind noch bündelweise Briefe aus vielen Generationen zu entdecken. Daher rührt möglicherweise Anne Franks Leidenschaft für das Tagebuch-Schreiben

„Keine Freiheit ohne Sünde“: In ihrem Roman Der Gesang der Haut begibt sich Sylvie Schenk in die Welt der Dermatologen und zeigt abermals, dass sie zu den großen Autoren der Gegenwartsliteratur zählt (Picus).

„Zierleisten der Persönlichkeit“: Bernd Cailloux zieht in Gutgeschriebene Verluste (Suhrkamp) heiter melancholisch Bilanz.

„Was haben Kreter auf Pellworm verloren?“: In Die Fahrt der Argonauten (Insel) hat Hans Peter Duerr einen Materialberg angehäuft und behauptet Kreter wären im 13. Jahrhundert vor Christus bereits nach Nordfriesland gelangt, aber seine These wirft mehr Fragen auf als sie Antworten gibt.

Schriftsteller wie Jonathan Littell und André Glucksmann versuchen ohne Visum nach Homs zu kommen.

Süddeutsche Zeitung

„Traumhaft ruhig“: Peter Knaups Stilles Venedig, Edition Braus

„In der Diskursmaschine“: Helmus Bötticher plädiert dafür, dass sich Kritik nicht darin erschöpfen dürfe, Literatur als Debattenstoff zu verheizen.

Moritz Holfelder beschreibt in der Biografie Peter Zumthor. Die Magie des Realen (Liebeskind) gleich die Architektur der Gegenwart mit.

„Die Zähmung der gefährlichen Leidenschaften“: Thomás Sedlácek erzählt in Die Ökonomie von gut und böse (Hanser) eine Ideen- und Kulturgeschichte der Ökonomie – und sucht dabei nach Archetypen wirtschaftlichen Handelns, allerdings opfert er seinen innovativen Ansatz leider dem „Mythos der Vorwegnahme“.

Die Welt

wieder nicht ausgeliefert

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