Buchhändler in der Schweiz kämpfen um jede Stimme vor Ort. „Ich habe noch nie so viel Unsinn und Unwahrheiten über die Buchbranche gehört wie in diesem Abstimmungskampf“, so der Stanser Buchhändler Martin von Matt im Interview mit der Zeitung seines Ortes, de ONZ und redet mit Blick auf die für den 11. März angesetzte Abstimmung zur Wiedereinführung der Buchpreisbindung Klartext.
Unter anderem fährt er fort: „Schliesslich werden Medikamente in jedem öffentlichen Spital auch zu einem festen Preis verkauft. Aber wieso gehen die Liberalen nicht gegen die Pharmaindustrie vor? Es ist wohl einfach, auf der schwachen Buchhandelsbranche herumzuspucken. Denn diese hat keine Lobby. Was man sich davon erwartet, ist mir ein Rätsel. Das ist einfach nur kulturfeindlich.“ Aus seiner Sicht würden vor allem lokale Autoren unter einer fehlenden Buchpreisbindung leiden.







