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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und die Gründung der „Liga zur Beförderung der Lektüre Frank Schulz’scher Schriften“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch. Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Das steht in keinem Geschichtsbuch“ – Das Ende. Kampf bis in den Untergang des eben in Leipzig mit dem Preis für Verständigung ausgezeichneten Ian Kershaw liegt jetzt als Hörbuch im Hörverlag vor „und entwickelt ganz eigene Intensität“, meint Wolfgang Schneider.

„Neue Weiblichkeit“ – Das Hörbuch Marieluise Fleißer Eine Zierde für den Verein, eine gekürzte Lesung von Eva Sixt, erschienen im Lohr-Bär-Verlag.

„Ab sofort kann jeder Augenblick verweilen“ – Benjamin Steiner entwerfe in Repaly (C. H. Beck) „eine faszinierende Welt endloser Erinnerung“. Das sei „eine Science-fiction aus der Perspektive der Mächtigen“, meint Christian Metz.

„Mit Schlafbrille im U-Boot“ – es geht um Annika Reichs „magisch-sinnlichen Berlin-Roman“ 34 Meter über dem Meer (Hanser).

„Kain und Abel in den Schweizer Bergen“ – „die erstaunliche Krimikunst“ des Franzosen Yves Ravey hat sich Jochen Schimmang in Bruderliebe (Kunstmann) angesehen.

Und Anna-Katharina Hahn (Am Schwarzen Berg, Suhrkamp) schreibt über ihre Roman-Heldin Lene Nimptsch aus Theodor Fontanes Irrungen, Wirrungen.

Süddeutsche Zeitung

Gustav Seibt hat für die Seite 4 ein Profil über Wolfang Herrndorf geschrieben – „Ausgezeichneter Außenseiter des Literaturbetriebs“.

„Wallpaper der Deutschen Klassik“ – es geht um die Ausstellung Weimarer Klassik – Kultur des Sinnlichen, den Katalog gibt es beim Deutschen Kunstverlag.

„Akzentfrei denken“ – Cornelia Fiedler porträtiert Olga Grjasnowa (Der Russe ist einer, der Birken liebt, Hanser).

Kurzkritik:
Harald Lesch, Wilhelm Vossenkuhl Die großen Denker. Philosophie im Dialog (Verlag Komplett-Media

Außerdem hat die SZ Rowohlt-Marketing-Geschäftsführer Lutz Kettmann zu den Verkaufszahlen der Bücher von Wolfgang Herrndorf befragt. Sand geht jetzt in die zweite Auflage, nachdem die erste in Höhe von 40.000 Stück jetzt so gut wie ausverkauft sei. Und Tschick verspricht, ein Longseller zu werden: „Nachdem das Hardcover bereits rund 190.000 Mal verkauft worden sei, habe das Taschenbuch innerhalb weniger Wochen mehr als 200.000 Käufer gefunden“, wird Kettmann zitiert.

Frankfurter Rundschau

heute nicht mitgeliefert, dafür die

taz

„Der Elan des Alleinseins“ – Christiane Rösinger, Musikerin, Sängerin, Betreiberin eines Plattenlabels, ist auf Lesereise mit ihrem Sachbuch Liebe wird oft überbewertet (S. Fischer)

Kinderbücher: „Jedes Heimweh und Verlangen ist vergessen, ist vergangen …“ Vorgestellt werden
Mélanie Rutten Basil & Nestor. Eine Reise im Sommer (Beltz & Gelberg)
James Krüss Die Seefahrt nach Rio (Hörcompany)
Anke Bär Wilhelms Reise. Eine Auswanderergeschichte (Gerstenberg)

Die taz druckt den Gründungsaufruf der „Liga zur Beförderung der Lektüre Frank Schulz’scher Schriften in Mittel- und Süddeutschland“. Wer beitreten möchte, schicke eine Mail an jw.jonas@unser-huhn.de. Die Liste der Gründungsmitglieder soll heute Abend vor der Lesung von Frank Schulz in der Moritzbastei in Leipzig verlesen werden. Zu den Erstunterzeichnern gehören Helmut Binder (Osiander, Tübingen), Antje Kunstmann und Stephan Wirges (KiWi).

„Auf dem Weg“ – Walter Kappacher Land der roten Steine (Hanser)

„Die zarte Miss Marple von Paris“ – E.T.A. Hoffmanns Das Fräulein von Scuderi ist als Graphic Novel von Alexandra Kardinar und Volker Schlecht in der Edition Büchergilde erschienen.

„Symbolische Kampfplätze“ – Ulrich Horstmann Abschreckungskunst. Zur Ehrenrettung der apokalyptischen Phantasie (Wilhelm Fink) erkläre, wie der atomare Weltuntergag verhindert werden könnte.

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