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Branchenmonitor Buch meldet: Sommerloch statt Umsatzhoch

Die Juli-Umsätze bewegen sich in den Vertriebswegen Sortimentsbuchhandel, E-Commerce und Warenhäuser mit minus 2,9 Prozent stärker unter dem Niveau des Vorjahresmonats als noch im Juni. Allerdings hatten dem Juni auch zwei Verkaufstage mehr als im Vorjahr zur Verfügung gestanden. Für das Gesamtjahr ergibt sich nun ein kumuliertes Umsatzminus von 2,6 Prozent.

Auch im Sortimentsbuchhandel fiel das Minus mit 6,8 Prozent höher aus als noch im Juni (minus 4,1 Prozent). Im Gegensatz dazu konnte das Rechnungsgeschäft die positive Juni-Tendenz (plus 0,2 Prozent) nun auf 2,5 Prozent ausbauen.

Vor allen Editionsformen stand ein Minuszeichen. Bei Taschenbüchern verkleinerte sich dieses von 4,2 Prozent im Juni auf nun minus 0,5 Prozent, die anderen beiden Kategorien mussten aber den zuvor positiven Bereich verlassen. Vor Hardcover und Hörbuch standen nun negative Vorzeichen von minus 3,9 Prozent bzw. minus 6,8 Prozent (Juni: plus 0,4 Prozent / plus 3,4 Prozent).

Umsatzverschlechterungen mussten im vergangenen Monat fast alle Warengruppen hinnehmen. Während die Wissenschaften im Juni jeweils auf dem bisherigen Jahres-Zenit gestanden hatten, verloren sie nun allesamt Prozente: Naturwissenschaften, Medizin, Informatik, Technik beschloss den Juli mit minus 5,6 Prozent (Juni plus 1,8 Prozent), Sozialwissenschaft, Recht, Wirtschaft mit minus 0,8 Prozent (plus 3,7 Prozent) und Geisteswissenschaften, Kunst, Musik mit plus 2,1 Prozent (plus 4,8 Prozent). Ebenso erging es dem Sachbuch mit minus 11,7 Prozent (plus 1,0 Prozent) und den Ratgebern mit aktuell plus 1,6 Prozent (plus 3,6 Prozent). Kinder- und Jugendbücher hatten zwar im Juni nicht den bisher höchsten Jahresstand erreicht, standen aber zuvor mit plus 1,1 Prozent ebenfalls positiver da als mit aktuell minus 2,4 Prozent. Lediglich Belletristik und Reiseliteratur konnten ihr Minus auf 3,3 Prozent bzw. 2,0 Prozent verkleinern (minus 4,5 Prozent / minus 3,0 Prozent).

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