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Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Rainald Goetz spaltet das Feuilleton und Herder in Rom hat geschlossen

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch. Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?

Frankfurter Rundschau

„Staubsaugen im Iran“: Der letzte Teil der Iran-Triologie von Amir Hassan Theran, Stadt ohne Himmel (C.H. Beck) ist der düsterste.

„Die Party ist vorbei“: Aufstieg und Fall eines Topmanagers, darum geht’s in Rainald Goetz‘ neuem Roman Johann Holtrup (Suhrkamp).

In Serbien kam eine Liste kritischer Künstler ans Tageslicht.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Sechs Monate sind eine Ewigkeit“: Guillaume Sorel und Laurent Seksik im „klugen“ Grafik Novel über die Die letzten Tage von Stefan Zweig in Brasilien, Jacoby & Stuart

„Die Gruft des Hexers“: Cornelia Funke führt Reckless – Lebende Schatten (Dressler) fort.

„Wer weiß, wohin ein Brief uns bringt?“: In Das dreizehnte Kapitel macht Martin Walser in einer scheinbar veralteten Kommunikationsform ein modernes Lebensprinzip möglich (Rowohlt).

„Man hat so lange Glück, bis es einen verlässt“: Stephan Thomé schickt in seinem Roman Fliehkräfte seinen Protagonisten auf eine Odyssee quer durch Europa, die auch durch die Vergangenheit führt (Suhrkamp).

Horacio Vázquez-Rial ist gestorben (Warum ich kein Linker mehr bin, Tango, der dein Herz verbrennt (Piper).

Süddeutsche Zeitung

„Der große Rundumschlag gegen die Nullerjahre“: Zeitungsstoffe durch den Fleischwolf gedreht, die eigenen Figuren als Flaschen vorgeführt und doch keine Erkenntnis gewonnen: Lang erwartet und große angekündigt, und am Ende nur Kopfschütteln, so die SZ über Rainald Goetz‘ Roman Johann Holtrop bei (Suhrkamp).

„Auf dem brüchigen Eis des endlichen Lebens“: Eine Seite über die Neuübersetzung von Meister und Margarita von Michail Bulgakow bei Galiani.

Deutschrömer in Trauer: Die Herder Buchhandlung in Rom ist seit letzten Montag zu. Eine 87-jährige Geschichte geht damit zu Ende. „Herder, das war ein Schaufenster deutscher Kultur in Rom“

Bundesweiter Aktionstag gegen die neue Gebührenordnung der GEMA.

Die Welt

„Zersägen bringt Segen“: Geldsegen. Ferdinand von Schirachs Bücher über wahre Verbrechen wurden Millionenseller. Seitdem ahmen zahlreiche Epigonen das Erfolgsmuster nach. Der Trend geht zum Zweitmord. Zitiert wird Lektorin Margit Ketterle: „Bei True Crime verkauft sich noch das fünfzehnte ähnlich gelagerte Buch gut“

„Auf vieler Messer Schneiden“: Bernd Eichingers Witwe Katja hat ein Buch über sein Leben geschrieben BE bei Hoffmann und Campe

16 Seiten Literarische Welt.

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