Ein Verbot sorgt wieder für medialen Auftrieb: Das Buch Recht und Gerechtigkeit von Jörg und Miriam Kachelmann (Heyne) sorgte heute bei der Pressekonferenz für weiteres Aufsehen; es wird nur in der Erstauflage vorliegen: Mit einer EV wehrt sich Claudia D., die ehemalige Klägerin, gegen die volle Nennung ihres Namens im Buch.

HR hat es gefilmt
Heute auf der Buchmesse nahm Heyne-Verleger Ulrich Genzler Stellung: Die vom Landgericht Mannheim erlassene EV sei dem Verlag gestern zugestellt worden. Heyne werde akzeptieren, sagte der Verleger. Deshalb wurde der Vertrieb eingestellt. Von der Startauflage (50.000) sind aber aufgrund des großen medialen Echos auf die Ankündigung der EV bereits 40.000 Exemplare im Handel – die dürfen unbehelligt verkauft werden. In der kommenden Woche schon wird eine korrigierte Fassung vorliegen – und der Verlag will Widerspruch gegen die EV einlegen. Zur PK in Frankfurt gab es das Buch natürlich nur geschwärzt.







