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Weg mit den Schnäppchenpreisen – Buchhändler gegen 99-Cent-Preise

Gestern fand anlässlich der Frankfurter Buchmesse ein Treffen der Verbundgruppen des Buchhandels statt.

Bei allen Teilnehmern herrschte Einigkeit darüber, dass sogenannte 99-Cent-Preise für Buchtitel die Wertigkeit des Buches nachhaltig konterkarieren. Viele Kunden im inhabergeführten Buchhandel assoziieren mit 99-Cent-Preisen entsprechende Billigprodukte und Sonderangebote. Vor diesem Hintergrund appellieren die Verbundgruppen im Namen ihrer Mitglieder an die Verlage, die 99-Cent-Preise zu Gunsten runder Euro-Preise abzuschaffen. Der runde Euro-Preis transportiert aus Sicht der Teilnehmer des Treffens die Wertigkeit des Buches besser an die Buchkäufer.

Zukünftig wollen sich die Verbundgruppen in regelmäßigen Abständen treffen, um sich über aktuelle und zentrale Themen ihrer Mitglieder intensiv auszutauschen.

Am Treffen auf der Frankfurter Buchmesse nahmen teil: Lorenz Borsche (eBuch), Karin Esch und Uwe Fischer (AUB), Andreas Meier (AGM), Oliver Recklies und Holger May (BAG), Thomas Bez und Dr. Michael Fürtjes (LG Buch) sowie Dr. Stefan Vogel (EK/servicegroup).

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