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Mayersche Buchhandlung bittet Mitarbeiter, länger zu arbeiten – ohne Lohnausgleich

Auch die Mayersche Buchhandlung hat mit der Konkurrenz aus dem Internet zu kämpfen. Um die eigene Profitabilität zu sichern, will sie aber einen anderen Weg einschlagen als Konkurrent Thalia: Unternehmenschef Hartmut Falter bittet seine rund 800 Beschäftigten, die in den 45 Filialen und in der Aachener Zentrale tätig sind, ab Dezember mehr zu arbeiten und auf Spätöffnungszulagen zu verzichten, teilt die WAZ in ihrer heutigen Ausgabe mit.

Das würde für die Mitarbeiter eine Ausweitung der Wochenarbeitszeit von 37,5 auf 40 Stunden ohne Lohnausgleich und der Verzicht auf Zuschläge für die Zeit von 18.30 bis 19 Uhr bedeuten. Die angestellten Buchhändler sollen eine freiwillige und widerrufliche Einverständnis-Erklärung unterschreiben. Wer sich an der Aktion nicht beteiligen möchte, müsse keine negativen Konsequenzen fürchten, versichert Mayersche-Sprecher Torsten Woywod.

Als Gegenleistung will die Mayersche – anders als Thalia – auf Filialschließungen verzichten und den Mitarbeitern eine Arbeitsplatzsicherheit bieten. Laut Woywod gebe es bislang „zahlreiche positive Rückmeldungen“.

Mit dieser Maßnahme möchte die Mayersche „der mäßigen Geschäftsentwicklung in der Buchbranche Rechnung tragen“ und „langfristig für Rentabilität“ sorgen, sagte Woywod der WAZ. Zum Artikel geht es hier: http://www.derwesten.de/wirtschaft/buchhaendler-der-mayerschen-sollen-ohne-lohnausgleich-laenger-arbeiten-id7186310.html

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