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Lukas Bärfuss erhält den Berliner Literaturpreis 2013

Der Schweizer Schriftsteller Lukas Bärfuss erhält den mit 30.000 Euro dotierten Berliner Literaturpreis 2013 der Stiftung Preußische Seehandlung. Bärfuss nimmt die mit dem Preis verbundene Berufung der Freien Universität Berlin auf die Heiner-Müller-Gastprofessur für deutschsprachige Poetik an.

Ausgezeichnet wird Lukas Bärfuss für „sein Werk, in dem die Freaks und Träumer, die Schlafwandler und Fremdlinge den Ton angeben“, heißt es in der Begründung der Jury, der Jens Bisky, Ulrich Janetzki, Ulrich Khuon, Winfried Menninghaus und Kristin Schulz angehören. „Bärfuss‘ Geschichten sind Störfälle. Nicht weil sie Änderungen postulieren, sondern durch ihre Besonderheit, durch das Anderssein ihrer zentralen Figuren.“

Der Berliner Literaturpreis wird am 27. Februar 2013 in Berlin im Roten Rathaus vom Regierenden Bürgermeister und Vorsitzenden des Rates der Stiftung Preußische Seehandlung, Klaus Wowereit, verliehen. Der Präsident der Freien Universität, Univ.-Prof. Dr. Peter-André Alt, wird die Berufung auf die Heiner-Müller-Gastprofessur vornehmen. Die Laudatio hält der Schweizer Literaturhistoriker Prof. Dr. Peter von Matt.

Der Berliner Literaturpreis zeichnet Autoren aus, die mit ihrem literarischen Werk in den Gattungen Erzählende und Dramatische Literatur sowie Lyrik einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur geleistet haben. Bisherige Preisträger waren Herta Müller, Durs Grünbein, Ilija Trojanow, Ulrich Peltzer, Dea Loher, Sibylle Lewitscharoff, Thomas Lehr und Rainald Goetz.

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