Das war wohl die Spitze der Presseresonanz in dieser Woche, auf das von Lektorin Dr. Martina Kayser bei Vandenhoeck & Ruprecht betreute Buch: Süddeutsche-Journalistin Franziska Augstein

Zeitungstitelei angekündigt, Buch im Regal daneben.
nennt Überwachtes Deutschland: Post- und Telefonüberwachung in der alten Bundesrepublik von Josef Foschepoth„…eines der wichtigsten Bücher, die ich je gelesen habe…“. Die SZ hat in ihrer Ausgabe sogar auf Seite 1 über der Zeitungstiteley einen Hinweis auf die Besprechung im Inneren gebracht (siehe Foto).
Augstein empfiehlt das Buch sogar in ihrem Videoblog Augsteins Auslese auf der Homepage der Süddeutschen: hier mehr. „Dass diese Diskussion jetzt geführt wird – angefangen bei den Besprechungen von Rainer Blasius (FAZ) bis hin zu TV-Berichten bei 3sat (Kulturzeit) und im ZDF-Frontal21 – freut uns und wir sind gespannt auf den weiteren Verlauf!“, so Kayser.
Der Inhalt ist durchaus brisant: Der Historiker Josef Foschepoth zeigt erstmals anhand Geheimakten der Bundesregierung, dass zwischen 1949 und 1989 unter Umgehung des Grundgesetzes Millionen Postsendungen aufgebrochen und Millionen Telefonate abgehört wurden. Die alte Bundesrepublik war ein Überwachungsstaat in einem Maße, wie wir es nicht für möglich gehalten haben. „Eine Diskussion darüber in allen Teilen unseres Staats und unserer Gesellschaft tut not, denn das geht uns alle an“ so Kayser.