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Heinrich-Mann-Preis für Robert Menasse

Der diesjährige Heinrich-Mann-Preis für Essayistik geht an Robert Menasse. Der mit 8.000 Euro dotierte Preis wird am 27. März in der Berliner Akademie der Künste verliehen.

Laut Begründung der Jury werde damit vor allem der Europäer Robert Menasse geehrt, der in seinem vor kurzem bei Zsolnay erschienenen Essay „Der Europäische Landbote“ überzeugend den Vorwurf widerlegt habe, Intellektuelle hätten zu Europa nichts zu sagen:

„Menasse wirbt für ein postnationales Europa, weil er glaubt, die Geschichte enthalte immer noch zu viel nationales Gift … Als skeptischer, vom Leben belehrter Schriftsteller weiß Menasse, dass keine historische Vernunft Europa hilfreich zur Seite steht und der Union eine aussichtsreiche Zukunft garantiert. Doch als Philosoph weigert er sich, dem Pessimismus und der Unvernunft das Feld zu überlassen. Es ist ein Vergnügen, Robert Menasse bei diesem inneren Widerstreit zuzuschauen.“

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