
Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?
Frankfurter Rundschau
Zugepflastert mit Familienanzeigen, dazwischen heute nix für uns
Im Wirtschaftsteil die Ankündigung der Post, dass sie mit ihren Paketen schneller werden und Briefgeschwindigkeit erreichen will.
Ein Französischer Journalist Jean-Babtiste Malet macht den Wallraff und lässt sich als Picker bei amazon.fr anheuern. Darüber hat er das Buch En Amazonie geschrieben. In Frankreich funktioniert Amazon wie bei uns mit täglichen Fußwegen von 20 Kilometern, Computergesteuerten Mitarbeitern, die nicht untereinander reden dürfen und wenn, dann sich mit Vornamen anreden müssen. Malet rechnet er vor, dass der reguläre Buchhandel „18 Mal mehr Stellen schaffen würde als der Internetversand, dessen Flagschiff Amazon ist“. In Frankreich subventionieren nicht wenige Gemeinden die Ansiedlung der Lager von Amazon & Co. und zerstören damit Arbeitsplätze. Auch Malets Buch ist in Frankreich über Amazon zu bekommen.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Den Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis, der nur alle zwei Jahre vergeben wird, erhält in diesem Jahr Eike Schönfeld.
„Mit dem Rücken zur Wand“: Christa Wolf sieht in ihrer letzten Chronik Ein Tag im Jahr im neuen Jahrhundert 2001-2011 (Suhrkamp) das Ende.
„Suchmaschinenverse“: Tristan Marquard]s Lyrik in das amortisiert sich nicht, kookbooks.
„Unter allen Gaffern mittenmang ich“: Hinter der Kurve versammelt die Reisebericht von Robert Gernhardt aus den Jahren 1978 – 2005 (S. Fischer).
„Tagebuch einer Flaneuse“: Die „Einsamkeit in den Dünen der Großstadt“ Berlin beschreibt Ilma Rakusa in Aufgerissene Blicke, (Droschl).
Der Dylan-Plagiator Jonah Lehrer hat mit Simon & Schuster einen Verlag für sein nächstes Werk gefunden.
Süddeutsche Zeitung
Heute nicht mitgekommen
Die Welt
„Was Erdogan da tut, ist unglaublich“: Der türkische Schriftsteller Zülfü Livaneli sieht im großen Aufmacherinterview für das Feuilleton den türkischen Premierminister am Ende.