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Berlin: Apéro zum zehnjährigen Jubiläum des Dörlemann Verlags

Vor zehn Jahren, am 28. September 2003, gründete Sabine Dörlemann (Foto) in Zürich den Dörlemann Verlag, der sich seither mit seinen schön gestalteten Büchern und den Übersetzungen von international renommierten, hierzulande aber kaum bekannten Autoren einen Namen gemacht hat. Das Ereignis wurde gestern Abend schon einmal in Berlin gefeiert.

Die Verlegerin hatte Buchhändler, Übersetzer und Journalisten zum Apéro eingeladen und alle fanden trotz der hochsommerlichen Hitze den Weg in die schöne Altbauwohnung in Charlottenburg. Seit Kurzem hat Sabine Dörlemann nämlich mehr als einen Koffer in Berlin. Als sie zufällig von Christian Demand, dem Herausgeber des Merkur hörte, dass die Wohnung neben den Redaktionsräumen, zu vermieten war, zögerte sie nicht lange. Gemeinsam mit ihrem Mann und der Familie ihrer Schwester mietete sie die schönen Räume in der Mommsenstraße für gelegentliche Aufenthalte in der Hauptstadt.

Dort wurde gestern nicht nur Geburtstag gefeiert. Sabine Dörlemann nutzte die Gelegenheit, um dem Berliner Publikum ihre neue Vertriebsleiterin Anica Jonas [mehr…] vorzustellen. Bei Wein und italienischem Büfett konnten sich die Gäste zudem über das druckfrische Herbstprogramm des Verlags informieren. Ganz besonders freut sich die Verlegerin über den neuen Band von Patrick Leigh Fermor, dem die Süddeutsche Zeitung am vergangenen Wochenende eine ganze Seite widmete [mehr…]. Die unterbrochene Reise. Vom eisernen Tor zum Berg Athos erscheint in der Übersetzung von Manfred Allié und Gabriele Kempf-Allié am 12. September zeitgleich mit der englischen Ausgabe. An diesem dritten und letzten Bericht über seine große Reise durch Europa, die 1933 begann, habe Patrick Leigh Fermor bis kurz vor seinem Tod gearbeitet, erzählte die Verlegerin. Der Band enthält neben dem unvollendeten Manuskript das sogenannte Grüne Tagebuch, in dem der Autor seine Tage auf dem Berg Athos festhielt, wo seine Reise endete.

Aber auch die anderen Herbsttitel können sich sehen lassen. Unter anderem erscheinen Orkan über Jamaika, ein zweiter Roman von Richard Hughes, neu übersetzt von Michael Walter und Iwan Bunins Erzählungen Gespräch in der Nacht (aus dem Russischen von Dorothea Trottenberg). Henriette Vásárhelyi, Absolventin des Deutschen Literaturinstituts in Leipzig, erzählt in ihrem Debütroman immeer von einer Frau, die den Tod ihres Geliebten betrauert, und Jens Steiner, der es mit Hasenleben auf die Longlist des Deutschen Buchpreises schaffte, legt mit Carambole seinen zweiten Roman vor.

Wie bereits berichtet (s. BuchMarkt 6/2013) können sich Buchhändler noch bis Ende des Jahres an einem Schaufensterwettbewerb beteiligen. Als erster Preis winkt eine Reise für zwei Personen zum Verlagssitz in Zürich.

ml

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