Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
Und wenn Sie eine spannende Rezension anderswo finden: Schicken Sie uns schnell eine Mail?
Frankfurter Rundschau
„Etwas ist geschehen“: Die „Betrachtung der modernen/modischen Kulturwelt“ ist „um die Ecke herum“ ein „fundamentales Ändere-dein-Leben-Buch“ – Stamm weiß, „wie man es erzählt, ohne in peinliche Gefilde zu geraten“.
Peter Stamm, Nacht ist der Tag (S. Fischer)
„Winselnde Schatten, grelles Geschrei“: Der „surrealistische Horrortrip“ der Protagonisten ist eine „zwar hochpoetisch verdichtete, aber eben wahrhafte Schilderung“ von Abkenars erlebter Realität im Teheran der 80er Jahre.
Hussein Mortezaeian Abkenar, Skorpion. Auf den Stufen des Bahnhofs von Andimeschk oder Aus dem Zug tropft Blut, Herr … (P. Kirchheim Verlag)
„Zwischen den Fronten und unter Elfen“:
Neue Kinderbücher über Fernes und Nahes:
„Geschichte wiederholt sich nicht“: Eine „Freundschafts-, ja Liebesgeschichte“ über einen 17-jährigen Deutschen, der in den 50er Jahren in Argentinien schwer an einer Schuld trägt, „die er nicht benennen kann“.
Jürgen Seidel, Das Paradies der Täter (cbj)
„Im Flusslauf von Liebe und Verrat“: „Melancholisch, als würde sie durch die feuchtwarme Luft des Sommers schreiten“, erzählt Garland von einem Mädchen, dass in den 70er Jahren in Buenos Aires „aus dem Behütetsein erwacht“.
Inés Garland, Wie ein unsichtbares Band (S. Fischer)
„Wenn die Schulweisheit versagt“: „Freund schreibt leicht uns spielerisch, mit Spaß an Reim und Rätsel“ über eine Fantasiewelt, in der sprechende Tiere und flinke Elfen es mit dem wilden Wind aufnehmen. „Die Illustratorin Joelle Tourlonais hat diese Welt in tolle Bilder gebracht.“
Wieland Freund, Wecke niemals einen Schrat! (Beltz)
Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Lieber nicht in die Berge“: Die „Prosaminiaturen“ erzählen von einer Salzburger Kindheit in der Nachkriegszeit. Das „Generationenporträt“ besticht durch seine „entschlackte Sprache (…), die dennoch nicht spröde ist, sondern geschmeidig und voller Ironie“.
Karl-Markus Gauß, Das Erste, was ich sah (Zsolnay)
Neue Sachbücher
„Letzte Chance für die tiefgekühlte Reserve“: Eine Dissertation über die „Lufthoheit über Petrischalen“ und „Reproduktionsdesign“.
Anja Karnein, Zukünftige Personen. Eine Theorie des ungeborenen Lebens von der künstlichen Befruchtung bis zur genetischen Manipulation (Suhrkamp)
„Der Revolver stand ihr gar nicht schlecht“: Die reichbebilderte Biographie einer Frau, „über die zwar viel geschrieben wurde, die aber selbst kein rechtes Werk hinterließ“ – Helen Hessel, Mutter von Stéphane Hessel, als „gescheiterte Künstlerin, die weder als Malerin noch als Schriftstellerin Anerkennung fand“.
Marie-Francoise Peteuil, Helen Hessel. Die Frau, die Jules und Jim liebte. Eine Biographie (Schöffling)
„Ihnen bis zur Unmöglichkeit ergeben“: Bei Aufbau erscheinen die Liebesbriefe von Iwan Gontscharow an Jelisaweta Tolstaja (siehe Abbildung):
Iwan Gontscharow (Hg. Vera Bischitzky), Herrlichste, beste, erste aller Frauen (Aufbau)
„Lesen in Stuttgart“: Die Stadtbibliothek Stuttgart ist Bibliothek des Jahres 2013.
Die Welt
heute nix, nur in der WELT KOMPAKT eine „tolle Besprechung“ der Diogenes-Buchkassette der Philipp-Marlowe-Romane, wie uns Diogenes gerade nachmeldet.
Süddeutsche Zeitung
„Ein tag vor hundert Jahren“: Am 7. August 1913 beginnt Musils Mann ohne Eigenschaften: „eines der kühnsten und interessantesten Experimente, die in der Literatur je unternommen wurden“. Eine neues Buch „erhöht die intellektuelle Anziehungskraft dieses Romans (…) beträchtlich“.
Inka Mülder-Bach, Robert Musil. Der Mann ohne Eigenschaften (Hanser)
„Häher, Raben, Bahndämme“: Eine „wichtige Spurensuche für die ersten Nachkriegsjahre 1945“ – Günter Eichs Geschichte ist „erstaunlich facettenreich und verwickelt“.
Roland Berbig, Am Rande der Welt. Günter Eich in Geisenhausen 1944-1954 (Wallstein)
Das Hörbuch
„100 Prozent Gier pro Quadratmeter“: Paul Plampers „grandioses Hörspiel“ mit „großartigen Sprechern“ führt „mitten hinein ins Seelenleben der Mittelschichten“.
Paul Plamper, Der Kauf. Hörspiel für Stadtbrachen (Hörspielpark)
Neue Taschenbücher
„Padgett Powells heitere Fragezeichen“: Padget Powell, Roman in Fragen (Berlin Verlag)
„Besseres Wissen: Döblins ‚Giftmord'“: Alfred Döblin, Die beiden Freundinnen und ihr Giftmord (Fischer TB)
„Ein gesegneter Wolf – Jack Londons Roman ‚Wolfsblut'“: Jack London, Wolfsblut (dtv)
„Her mit den kleinen Österreicherinnen“: Ein „sarkastisch scharfsinniger Provinzroman“. Hans Adler, Das Städtchen (dtv)
„Eichhörnchen der Feder“: Italo Calvino, Wo Spinnen ihre Nester bauen (Fischer TB)
„Brüste sind schön“: Wilhelm Genazino, Wenn wir Tiere wären (dtv)







