Der Schriftsteller Erik Neutsch ist tot. Er starb am Dienstagnachmittag nach langen Jahren schwerer Erkrankungen in seinem Haus in Halle im Alter von 82 Jahren. Neutsch wurde am 21. Juni 1931 in Schönebeck, Kreis Calbe, in einer Arbeiterfamilie geboren, arbeitete zunächst als Journalist und ab 1960 als freiberuflicher Schriftsteller.
Er verfasste Romane, Erzählungen, Kinderbücher, Essays, Gedichte und Drehbücher, die ein Millionenpublikum fanden. Allen voran der Roman Spur der Steine (1964), der mit einer Auflage von über 500.000 Exemplaren zu den erfolgreichsten Büchern der DDR-Literatur zählte. Der gleichnamige Film (Regie: Frank Beyer) wurde kurz nach seiner Uraufführung 1966 verboten und erst ab Ende Oktober 1989 wieder gezeigt.
Sein Gesprächsbuch Spur des Lebens, das er mit Klaus Walther schrieb, ist 2010 in im Verlag Das Neue Berlin erschienen.
Im nächsten Frühjahr erscheint das fünfte Band seines Romanzyklus Der Friede im Osten. Das Manuskript von Plebejers Unzeit oder Spiel zu dritt, so der Titel, hat Neutsch noch abschließen können.
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Bis zum 1. August 2026 können sich Verlage erneut für das Aki Audiosiegel der Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der GEW (AJuM) bewerben. Auf der Leipziger Buchmesse 2027 werden aus den