
Mit Copacabana-Feeling hatten die drei Tage des Museumsuferfestes in Frankfurt wenig zu tun – Regen ließ den Auftakt des diesjährigen Buchmesse-Ehrengastes Brasilien zu einer feuchten Angelegenheit werden.
„Das beeinträchtigte natürlich auch unsere Lesungen“, sagte Teo Ferrer de Mesquita, der als einziger portugiesisch-sprachiger Buchhändler Frankfurts auf der Brasilien-Meile präsent war.
Trotzdem reiste Autorin Dr. Maria Christina Schulze-Hofer extra an, um den Kindern aus dem zweisprachigen Buch Unterwegs in Brasilien, erschienen im Gardez! Verlag, vorzulesen. Gemeinsam mit drei weiteren brasilianischen Autorinnen hat sie in diesem Buch fünf Regionen ihres Heimatlandes für Kinder und Jugendliche beschrieben.
Die Veranstaltung mit anschließender Malstunde, die im Zelt stattfinden musste, war gut besucht, die Eltern zeigten sich begeistert und baten um eine Wiederholung der Lesung, vielleicht irgendwann in Teo Ferrer de Mesquitas Buchhandlung.
Auch der achte Antiquariatsmarkt auf dem Museumsuferfest war in seiner Außenpräsenz eingeschränkt, Bücher und Objekte mussten vor dem Regen in Sicherheit gebracht werden. Entsprechend weniger Besucher kamen zu den aufgestellten Pavillons vor dem Museum Giersch. Aber dieses Problem hatten alle Veranstalter, die Besucherzahl hielt sich bei allen Open Air Events in Grenzen. Schade für Händler, Musiker und alle Engagierten.
JF