
Der Julius-Campe-Preis, den der Hoffmann und Campe Verlag zum zwölften Mal verleiht, geht in diesem Jahr an Felicitas von Lovenberg. Die Auszeichnung gilt Persönlichkeiten, die sich auf herausragende Weise literaturkritische und literaturvermittelnde Verdienste erworben haben.
Die Begründung der Jury: “ Als Literaturkritikerin, Buchautorin und Ressortleiterin für Literatur und literarisches Leben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zeigt Felicitas von Lovenberg ein sicheres Gespür für die kulturellen und literarischen Strömungen der Zeit und leistet einen unverwechselbaren, meinungsfrohen Beitrag zu einem qualitativ hochrangigen Kulturjournalismus. Ihre Begeisterung für Literatur ist dabei außerordentlich ansteckend, und immer wieder gelingt es ihr, Autorinnen und Autoren zu entdecken, medial zu begleiten und die Relevanz ihrer Stimmen einem breiten Publikum zu vermitteln. Sie ist damit im besten Wortsinn ‚Vor-Leserin‘ und Wegbereiterin für zahlreiche Autorinnen und Autoren aus In- und Ausland. In ihren Rezensionen und Artikeln, die sich durch eine klare und elegante Sprache auszeichnen, die im Journalismus heute selten geworden ist, erweist sie sich als wache, einfühlsame, aber auch kritische Kommentatorin des kulturellen Geschehens.“
Der Preis ist – wie jedes Jahr – mit 99 Flaschen edlen Weins und des bei Hoffmann und Campe erschienenen Faksimiles der Französischen Zustände Heinrich Heines dotiert. Die Verleihung erfolgt um 10.30 Uhr am Freitag, 11. Oktober 2013, im Haus des Buches in Frankfurt. Die Laudatio hält Daniel Kampa, der neue Programmgeschäftsführer von Hoffmann und Campe.







