
Die Jury der ORF-Bestenliste hat gewählt: Mit 28 Punkten schafft es Christoph W. Bauers Erzählungen In einer Bar unter dem Meer (Haymon) auf Platz 1 im Dezember. Wilhelm Pevny, Imre Kertész und Erich Hackl teilen sich mit gleicher Punktzahl Platz 5.
1. Christoph W. Bauer (28 Punkte) NEU
„In einer Bar unter dem Meer“, Haymon
2. Peter Handke (19 Punkte)
„Versuch über den Pilznarren“, Suhrkamp
3. Brigitte Kronauer (17 Punkte) NEU
„Gewäsch und Gewimmel“, Klett-Cotta
4. John Williams (15 Punkte)
„Stoner“, dtv
5. ex aequo: Wilhelm Pevny (14 Punkte)
„Die Erschaffung der Gefühle“, Wieser
ex aequo: Imre Kertész (14 Punkte)
„Letzte Einkehr“, Rowohlt
ex aequo: Erich Hackl (14 Punkte) NEU
„Dieses Buch gehört meiner Mutter“, Diogenes
8. Friederike Mayröcker (12 Punkte) NEU
„études“, Suhrkamp
9. Terézia Mora (10 Punkte)
„Das Ungeheuer“, Luchterhand
10. Marion Poschmann (9 Punkte) NEU
„Die Sonnenposition“, Suhrkamp
Seit Mai 2003 kürt eine Jury aus unabhängigen LiteraturkritikerInnen und BuchhändlerInnen jeden Monat eine Liste von jeweils zehn empfehlenswerten Buch-Novitäten. Sie soll dem lesehungrigen Publikum die Orientierung im Neuerscheinungs-Dschungel von 90.000 Titeln jährlich erleichtern.
Jedes Jurymitglied darf bis zu vier Titel für die ORF-Bestenliste nominieren. Die Punktewertung funktioniert dann so:
1. Platz: 7 Punkte
2. Platz: 5 Punkte
3. Platz: 3 Punkte
4. Platz: 1 Punkt
Die vergebenen Punkte werde addiert und ergeben die jeweilige Reihung. Jedem Jurymitglied steht es frei, weniger (oder auch gar keinen) Titel zu nominieren. Sobald ein Titel drei Mal auf der ORF-Bestenliste gereiht wurde, wird er eliminiert, um einen gewissen Titelumlauf zu gewährleisten.







