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UMGEBLÄTTERT: Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und eine lebenslange Wahrheitssuche

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell

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Frankfurter Rundschau

„Was wir immerfort tun“: Der „wahrscheinlich letzte“ Erzählungsband von Alice Munro enthält vierzehn „konzentrierte, sprachschlanke, trügerisch schlichte Short Stories“.
Alice Munro, Liebes Leben (Fischer)

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Weder heirate ich, noch lerne ich diese Sprache!“: Mit Im Schwanenhals schließt Helga M. Novak ihr autobiographisches Projekt ab, das Sie 1979 mit ihren Kindheitserinnerungen begonnen hat. Das Buch gewinnt seine Kraft „als Zeugnis einer lebenslangen Wahrheitssuche und durch seine große Offenheit“.
Helga M. Novak, Im Schwanenhals (Schöffling)

„Des Wahnsinns schmale Beute“: Der Roman über psychische Ausnahmezustände verkommt dank der „unsäglicher Sprache“ zum „albernen Tagebucheintrag“.
Anousch Müller, Brandstatt (C.H. Beck)

„Glück bei Minusgraden“: Bei Moster wird „jeder Umweg, den die Sprache nehmen kann, eingeschlagen“ um die problematischen Schicksale der Protagonisten miteinander zu verquicken.
Stefan Moster, Die Frau des Botschafters (Mare)

Kritik in Kürze
„Last der Zeitgenossen“: Jenny Aloni/Heinrich Böll, Briefwechsel. Ein deutsch-israelischer Dialog (Aisthesis Verlag)

„Appetitanreger“: Christiane Freudenstein (Hg.), Brasilien erzählt (Fischer)

„Tante und Land“: Robert Sedlaczek mit Melita Sedlaczek/Wolfgang Mayr, Die Tante Jolesch und ihre Zeit. Eine Recherche (Haymon)

In Sport
„Eine Reise in die Welt der Wettbetrüger“: Benjamin Best erzählt in seinem Buch, wie Ante Sapina „zum Inbegriff des Wettbetrügers hierzulande wurde“. Er schildert Gespräche mit Strafverfolgern, Verbandsermittlern und Mafia-Paten und zeichnet nach, warum der Wettbetrug für die organisierte Kriminalität so reizvoll ist – „Wer den Fußball liebt, darf dieses Buch nicht lesen – oder muss es erst recht.“
Benjamin Best, Der gekaufte Fußball – Manipulierte Spiele und betrogene Fans (Murmann)

Die Welt

heute nix.

Süddeutsche Zeitung

„Die Welt hinter der Leinwand“: Ulrich Tukur schafft mit seiner Novelle „rätselvolles Vexierspiel“ um die französische Malerin Séraphine Louis.
Ulrich Tukur, Die Spieluhr (Ullstein)

„Sag Hola zur Hölle“: „Kalt und hart“ erzählt ist das Filmskript von Cormac McCarthy zu Ridley Scotts Film Der Anwalt.
Cormac McCarthy, Der Anwalt (Rowohlt)

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