Home > News > WBG: Prof. Dr. Hermann Parzinger neu im Vorstand / Prof. Dr. Michael Borgolte ins Kuratorium des Wilhelm-Weischedel-Fonds berufen

WBG: Prof. Dr. Hermann Parzinger neu im Vorstand / Prof. Dr. Michael Borgolte ins Kuratorium des Wilhelm-Weischedel-Fonds berufen

Prof. Dr. Hermann Parzinger

Der Vorstand der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft (WBG) erhält zum 01. Januar 2014 mit Prof. Dr. Hermann Parzinger (Foto) ein neues Mitglied. Prof. Dr. Michael Borgolte verstärkt das Kuratorium des Wilhelm-Weischedel-Fonds.

Parzinger folgt auf Karin Wolff. Die ehemalige hessische Kultusministerin (CDU) verabschiedet sich mit dem Ablauf ihrer zweiten Amtszeit nach neun Jahren aus dem Vorstand der WBG. Mit Parzinger holt sich die WBG eine bekannte Persönlichkeit mit großem Netzwerk ins Haus. Er ist Prähistoriker und als Archäologe Spezialist für die Kultur der Skythen. Von 2003 bis 2008 leitete er als Präsident das Deutsche Archäologische Institut DAI. Seit 2008 ist er Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Für seine Arbeit wurde er mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Leibniz- Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem „Orden der Freundschaft“, verliehen durch den russischen Staatspräsidenten.

Prof. Dr. Michael Borgolte

Im Kuratorium des Wilhelm-Weischedel-Fonds tritt Borgolte die Nachfolge von Prof. Helmut Böhme an, derim DezeMichael BorgoltMichael BorgoltMichael BorgoltMichael Borgoltmber letzten Jahres verstorben war. Der Mediävist Borgolte lehrt an der Humboldt Universität zu Berlin am Institut für Geschichtswissenschaften und publiziert als Fellow am Max-Weber-Kolleg Erfurt seit 2008 global- historische Studien zum Mittelalter. Er ist seit 1970 Mitglied der WBG und hat als Ko-Autor zur Entstehung der Reihe WBG-Weltgeschichte beigetragen. Sein Projekt FOUNDMED. Foundations in medieval societies wurde 2011 mit dem Advanced Grant des European Research Council ausgezeichnet.

Der Wilhelm-Weischedel-Fonds, der seinen Namen dem Philosophen und WBG- Gründungsmitglied Wilhelm Weischedel verdankt, wurde 1999 mit dem Ziel ins Leben gerufen, Wissenschaft und Kultur zu fördern. Alle zwei Jahre wird zudem ein Promotionsstipendium vergeben. Seitdem wurden zahlreiche Editions- und Übersetzungsprojekte, bisher zwölf Promotionsvorhaben und eine Reihe von Kultur- und Bildungseinrichtungen unterstützt. Auch die WBG-Reihe ‚Edition Antike‘ und das zweibändige Handwörterbuch ‚Der neue Georges‘ konnten erst durch den Fonds ermöglicht werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Anzeige