Juli Zeh hat im Spiegel von den deutschen Buchverlagen ein gemeinschaftliches Vorgehen gegen Amazon gefordert.
Es reiche nicht, „Amazon zu dämonisieren und zu versuchen, in einer verworrenen Situation mit der Moralkeule Klarheit zu schaffen“, sagte die Autorin in einem Interview der Stuttgarter Zeitung. Angesichts der veränderten Strukturen auf dem Buchmarkt müssten sich die Verlage gemeinsam organisieren.
Sie gehört zu den inzwischen rund 1500 deutschsprachigen Autoren, die Amazon in einem offenen Brief „Erpressungsmethoden“ vorwerfen.