Soeben wurden im Rahmen der Frankfurter Buchmesse die Preisträger des Deutschen Jugendliteraturpreises geehrt. Die Gewinner sind:

In der Kategorie Bilderbuch
Claude K. Dubois; Akim rennt, aus dem Französischen von Tobias Scheffel (Moritz Verlag)
In der Kategorie Kinderbuch
Martina Wildner: Königin des Sprungturms (Beltz&Gelberg)
In der Kategorie Jugendbuch
Inés Garland: Wie ein unsichtbares Band (Fischer KJB)
In der Kategorie Sachbuch
Heidi Trpak/Laura Momo Aufderhaar: Gerda Gelse. Allgemeine Weisheiten über Stechmücken (Dom Verlag)
Preis der Jugendjury
Raquel J. Palacio: Wunder, übersetzt von André Mumot (Hanser)
Sonderpreis für das Lebenswerk eines Übersetzers
Angelika Kutsch
Die Kritikerjury hatte mehr als 600 Bücher geprüft und eine Nominierungsliste aus 24 Titeln zusammengestellt [mehr…]. Sechs Leseclubs entschieden aus sechs Nominierungen über den Gewinner der Jugendjury. Alle Jurybegründungen sind nachzulesen unter http://www.jugendliteratur.org.
Bundesministerin Manuela Schwesig überreichte die jeweils mit 10.000 Euro dotierten Preise in den Kategorien sowie den mit 12.000 Euro dotierten Sonderpreis und erklärte in ihrer Ansprache: „Ich wünsche mir mehr Anerkennung für die Kinder- und Jugendbücher in diesem Land.“ Messedirektor Juergen Boos hatte in seinen Begrüßungsworten im Hinblick auf den erstmals ausgeführten „Kids’ Friday“ betont: „Die Kinder sind das Fachpublikum, ohne sie gäbe es die Buchmesse nicht mehr – ich wünsche mir im nächsten Jahr noch viel mehr Kinder am Freitag auf der Messe.“