Irene Greven, Verlegerin des Kölner Greven Verlages, ist am Freitag, einen Tag nach ihrem 88. Geburtstag, gestorben. Ihr Verlag sagt: „Wir verlieren eine entschlossene und weitsichtige Unternehmerin, der ihre Firmen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer besonders am Herzen lagen“
Seit 1958 arbeitete sie Seite an Seite mit Ihrem späteren Ehemann Sigurd Greven für den Adressbuch-Verlags (heute: Greven Medien), den „Kulturbuch“-Verlags Greven Verlag Köln und der weiteren Medienunternehmen der Greven-Gruppe. Seit dem Tod ihres Mannes 1981 leitete sie die Firmengruppe mehr als 30 Jahre als Alleingesellschafterin .
Irene Greven war Köln und dem Rheinland nicht nur als Medienunternehmerin verbunden, sondern gleichzeitig eine der großen und stillen Mäzenatinnen der rheinischen Kultur. Die Historische Gesellschaft Köln, der Förderverein Romanische Kirchen Köln oder das Museum Schnütgen gehören zu den Einrichtungen, denen sie zumeist still und großzügig zur Seite stand.
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„Auch im vergangenen Jahr haben die Buchhändler:innen in Berlin und Brandenburg Außerordentliches geleistet und mit kreativen Ideen und unermüdlichem Engagement den Spaß von Kindern und Jugendlichen am Lesen gefördert –