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Weltbild-Logistik bald pleite?

Der nächste Schlag ins Kontor: Weltbild ist nach Informationen der Süddeutschen Zeitung kurz davor, für den ausgelagerten Logistikbereich mit 450 Mitarbeitern Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung stellen. Die Logistik war nach der Übernahme durch den Investor Droege 2014 an die Also AG „weitergereicht worden“, die ebenfalls zum Droege-Imperium gehört.

Das Unternehmen könne „angesichts seiner Kostenstruktur ohne umfassende Restrukturierung nicht wettbewerbsfähig im Markt agieren“, zitiert die SZ die Also AG. Nach eigenen Angaben habe die Schweizer Muttergesellschaft Also gestern entschieden, „die weitere Finanzierung des laufenden Geschäftes einzustellen“.

Der Augsburger Standort habe im ersten Halbjahr einen Verlust von etwa vier Millionen Euro eingefahren. Nötig wären im zweiten Halbjahr Investitionen in Höhe von rund acht Millionen Euro.

Der Augsburger Also-Chef Reiner Wenz hat sich nach SZ-Informationen heute mit Vertretern des Betriebsrates, um das weitere Vorgehen auszuloten. 150 Vollzeitstellen müssen wohl gestrichen werden. Bei der beabsichtigen Insolvenz in Eigenregie kann Wenz wohl diese Stellen streichen, ohne auf eine Entscheidung der Einigungsstelle warten zu müssen.

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