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München: Radek Knapp und „Der Gipfeldieb“ in der Österia

Der Piper Verlag hatte vorgestern in München – der nördlichsten Stadt Italiens – nicht in die Osteria, sondern in die Österia eigeladenn, das feine österreichische Speiselokal in der Münchner Au. Anlass war Besuch aus Wien: Radek Knapp (im Foto links) erzählte gut gelaunt und gewitzt von den Zusammenhängen zwischen der eigenen Biografie und seinem neuen Roman „Der Gipfeldieb“, der am 14. September erscheinen wird.

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Gut möglich, dass diese sehr persönliche Geschichte ein neuer Höhepunkt in der an Best- und Longsellern (u.a. „Franio“, „Herrn Kukas Empfehlungen“) reichen Geschichte des in Polen geborenen Schriftstellers wird. „Ja, ich habe selber viele Jahre als Heizungsableser in Wien gearbeitet“, versichert Knapp den Gästen, die verblüfft immer mehr parallelen zwischen seinem Leben und diesem Roman erkennen.

Die ersten zwei Drittel bereichern das Genre des literarischen Kabaretts, das letzte Drittel wird nicht nur Mütter tief berühren, die sich (zu) sehr um ihre Söhne deren Freundinnen kümmern. Aber auch beim Verhandeln existentieller Fragen verliert Knapp nicht seinen lakonischen Schalk. Gegen Ende des fröhlichen Abends, bei dem es auch um die Detail-Arbeit von Knapp und seinem langjährigen Lektor Thomas Tebbe (Programmleiter Literatur, r.im Bild)) ging, tauchte die Frage auf, was Piper-Autor Reinhold Messner wohl zum Titel und insbesondere zur Person des Gipfeldiebs und seiner schändlichen Taten sagen wird. Dieses alpinistisch-literarische Rätsel wird vom Verlag so rasch wie möglich geklärt. nb

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