Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell

einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.
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Frankfurter Rundschau
„Jedermann und die Afrikaner“: Jenny Erpenbecks ungemütlicher Roman über Flüchtlinge und Einheimische in Deutschland.
Jenny Erpenbeck, Gehen, ging, gegangen (Knaus)
„Weltbild-Logistik auf der Kippe“: Die Lage bei Weltbild und dessen Logistikeinheit Also bleibt für alle Beteiligten brenzlig: Knapp zwei Wochen haben Gewerkschaft und Betriebsrat Zeit, den Forderungen des Investors Droege (umfangreicher Stellenabbau und spürbarer Lohnverzicht) zuzustimmen – ansonsten wird die Also ab Anfang Oktober den Betrieb einstellen und keine Waren mehr ausliefern. Spätestens Mitte 2016 braucht Weltbild einen neuen Logistiker.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Wer reinkommt, ist drin“: Der „neue Gotha“ ist „ein Handbuch als Schutzzaun der Selbstvergewisserung“ für den deutschen Adel.
Gothaisches Genealogisches Handbuch. Fürstliche Häuser Bd.1 (Verlag des Deutschen Adelsarchivs)
Und: Im Reiseblatt[ der FAZ ist eine große Besprechung zu {Seeungeheuer und Monsterfische von Chet van Duzer (Philipp von Zabern).
Die Welt
heute nix.
Süddeutsche Zeitung
„Wirklich todkomisch“: Raz Chasts Comic sticht aus der Literatur ums Pflegen und Sterben heraus. Er ist „ein Mittel gegen die Sprachlosigkeit, wenn es um Hinfälligkeit und Sterben der eigenen Eltern geht“.
Roz Chast, Können wir nicht über etwas anderes reden? (Rowohlt)
„Leiden am Kapitalismus“: Bernard Maris deutet Michel Houellebecq zum Ökonomen um – „und verkürzt dabei dessen böse-trauriges komplexes Werk“.
Bernard Maris, Michel Houellebecq, Ökonom. Eine Poetik am Ende des Kapitalismus (DuMont)
„Geisterbahnfahrt“: Eine Comic-Anthologie über das Private.
Spring #12: Privée, (Mairisch)
„Erinnerung als Rutschpartie“: Dana Grigorcea flaniert an den Abgründen der rumänischen Geschichte. „Was man nach der Lektüre besser versteht, ist vor allem, weshalb man den Balkan nicht versteht.“
Dana Grigorcea, Das primäre Gefühl der Schuldlosigkeit (Dörlemann)
Kinder- und Jugendliteratur
„Zurück ins Wunderland“: Zum 150. Jahrestag erscheint die komplette und ungekürzte Alice neu: „Spiegelverkehrt zusammengebunden, lebt die zuletzt recht einseitige Freundschaft in diesem Band für die Nachwelt weiter.“
Lewis Carroll, Alice im Wunderland / Alice hinter den Spiegeln (Gerstenberg)
„Hormoncocktail im Bauch“: Ein „kluger, unterhaltsamer und selbstbewusster Roman“ darüber, was das Erwachsenwerden für Jungs so alles bereit hält.
Torsten Wohlleben, Kann ich bitte löschen, was ich gerade gesagt habe (Carlsen)
„Die 4 Klassen der Seltsamen“: Ein hochbegabtes Mädchen verändert das Leben seiner Freunde.
Holly Goldberg Sloan, Glück ist eine Gleichung mit 7 (Hanser)
„Vom Wiesental ins Abenteuer“: Der gemütliche Snöfrid wird unverhofft zum Helden. „Dieses Buch ist wirklich zu empfehlen.“
Andreas H. Schmachtl, Snöfrid (Arena)
„Fundstück“: Eine Neuausgabe der üppig illustrierten Anthologie Großer Ozean von Hans-Joachim Gelberg zu dessen 85. Geburtstag.
Hans-Joachim Gelberg (Hg.), Großer Ozean. Gedichte für alle (Beltz & Gelberg)