Der britische Verleger Lord George Weidenfeld ist tot. Er verstarb im Alter von 96 Jahren heute in den frühen Morgenstunden.
Weidenfeld, geboren 1919 in Wien in einem jüdischen Elternhaus, floh 1938 vor den Nationalsozialisten nach London und arbeitete dort für die BBC.
1945 gründete er den Verlag Weidenfeld & Nicolson – eine der berühmtesten Veröffentlichungen war Vladimir Nabokovs Roman Lolita, seinerzeit ein skandalträchtiges Werk ohnegleichen. Er verlegte unter anderem die Memoiren von Konrad Adenauer, Ben Gurion, Albert Speer, Harold Wilson. Bis zuletzt war Weidenfeld Ehrendirektor des Verlags, der inzwischen zu Hachette gehört.
1991 begann Weidenfeld eine Karriere als Diplomat. Schon 1969 war er durch die Queen in den Adelsstand erhoben worden, seit 1976 durfte er sich zum Hochadel zählen. 2011 erhielt er den Verdienstorden „Order of the British Empire“.
Die Stuttgarter Antiquariatsmesse kehrt mit einem Neustart zurück
Nach der ursprünglich angekündigten Unterbrechung, will die Antiquariatsmesse Stuttgart 2026 nach intensiven Vorbereitungen mit einem kraftvollen Neustart zurückkehren. Mit neuem Team, neuem Standort, stärkerer Internationalität und mehr Aussteller:innen als in