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Frankfurter Rundschau
Der polnische Historiker Jan Tomasz Gross hat der Welt ein Interview gegeben, in dem er u.a. sagte, Polen sei deshalb so vehement gegen die Ausnahe von Flüchtlingen, weil es seine eigene Vergangenheit während des Holocausts nicht ausgearbeitet haben. Nach wohlbekanntem sozialistischen Prinzip soll ihm nun das 1996 (!) verliehene Kavaliersverdienstkreuz, eine hohe staatliche Auszeichnung, aberkannt werden. Wer also seine staatlichen Auszeichnungen in Polen behalten will, so wohl die Botschaft, halte füglich das Maul.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Der Wutbürger wird zum Sadisten: Karen Duve Macht (Galiani)
„Überaus eindrucksvoll geraten“: David Grossman Kommt ein Pferd in die Bar (Hanser)
Ein deprimierendes Gesellschaftsporträt: Carl Frode Tiller Kennen Sie diesen Mann? (btb).
Die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig hat den mit 10.000 Euro dotierten Erich-Loest-Preis ins Leben gerufen. Er soll alle zwei Jahre verliehen werden und bevorzugt mitteldeutsche Autoren auszeichnen.
Die Welt
Wieland Freund kommentiert den E-Book-Bericht des Börsenvereins (grad mal 4,5 Prozent Umsatzanteil am Publikumsmarkt): „Da fürchtet man sich jahrelang vor der Zukunft, und dann kommt sie gar nicht.“
Süddeutsche Zeitung
In Karen Duves Roman Macht (Galiani) sieht die Zukunft sehr nach den 70ern aus.
Vorgeschichte der Ethnologie: Han F. Vermeulen Before Boas (University of Nebraska Press)
Persönliche Chronik von Fukushima: Jürgen Oberbäumer Fukushima – Im Schatten (Ch. Möllmann)