„Kein schöner Land“, lautet das Motto des 17. poesiefestivals berlin, das vom 3. bis 11. Juni in der Akademie der Künste am Hanseatenweg stattfindet. Eröffnet wird das Festival wieder mit „Weltklang – Nacht der Poesie“.
Das Konzert in verschiedenen Sprachen und mit internationalen Stimmen wird unter anderem von Caroline Bergvall (Norwegen), Luis Felipe Fabre (Mexiko), Gerhard Falkner, Uljana Wolf (Deutschland) und Ana Blandiana (Rumänien)gestaltet.
„Poetry and conflict“ versammelt Dichterinnen und Dichter aus verschiedenen Kontinenten, die gesellschaftliche Realitäten ändern wollen: Gioconda Belli (Nicaragua), Bei Dao (China), Carolyn Forche (USA), Brian Turner (USA) und Gassan Zagtan (Palästina).
Mit „Balkan Balcony“ holt das Festival Dichterinnen und Dichter nach Berlin, die den Balkan gemeinsam und jenseits nationalistischer Ideen neu diskutieren. Erwartet werden Lindita Arapi (Albanien/Österreich), Kapka Kassabova (Bulgarien/UK), Damir Šodan (Kroatien/Niederlande), Ana Ristovi (Serbien), Theodoros Chiotis (Griechenland) und Aleš Šteger (Slowenien).
Schuberts Die Winterreise wird mit Texten von Heiner Müller konfrontiert und aufgeführt von Corinna Harfouch und Nino Sandow. Außerdem wird Monika Rinck einen „Dichter Abend“ gestalten.
Bei „e.poesie“ verschmelzen elektronische Musik mit Poesie. El Congo Allen, Kurator und Moderator des Abends, hat Kelvin Sholar (Pianist, Komponist/USA), Ryo Fujimoto (Musiker/Japan), Jimi Tenor (Musiker/Finnland), Jessie Kleemann (Autorin/Grönland) und Julian Herbert (Dichter, Musiker/Mexiko) gewinnen können.







