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Italo-Svevo-Preis geht an Sabine Peters

Die Hamburger Schriftstellerin Sabine Peters wird mit dem Italo-Svevo-Preis ausgezeichnet.

In der Begründung der Jury, die aus der Literaturkritikerin Katharina Teutsch, dem Germanisten Holger Helbig und dem Schriftsteller, Hochschullehrer und Jurysprecher Wolfgang Hegewald besteht, heißt es: »Sabine Peters erzählt allemal auf Augenhöhe der Figuren, denen ihr insistierendes Interesse gilt. Wie sie Personen, die sie in ihrer Prosa geduldig zu begreifen trachtet, zu Ansehen verhilft und Lebenswelten sondiert, es erinnert an Anton Tschechows Diktum, dass Prosaschreiben zwei Voraussetzungen habe, einen kalten Blick und Menschenliebe.“

Peters wurde 1961 in Neuwied am Rhein geboren. Zuletzt erschienen ihre Romane Feuerfreund (Wallstein 2010) und Narrengarten, (Wallstein 2013). Die Schriftstellerin wurde bereits verschiedentlich geehrt, etwa mit dem Clemens-Brentano-Preis der Stadt Heidelberg (2005), dem Evangelischen Buchpreis (2006), und dem Georg-K.-Glaser-Preis (2012).

Der Italo-Svevo-Preis, der durch mäzenatisches Engagement ermöglicht wird, ist mit € 15.000 dotiert und wird seit 2001 an deutschsprachige Prosaautoren vergeben. Er will ein literarisches Werk – kein einzelnes Buch – für seinen Eigensinn und Rang ehren und fördern. Vorherige Preisträger sind Giwi Margwelaschwili (2013), Jochen Missfeldt (2014) und Nina Jäckle (2015).

Die öffentliche Preisverleihung findet statt am 21. Juni im Literaturhaus Hamburg. Holger Helbig hält die Laudatio.

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