Lesetipp von Ulrich Faure: Der Rock’n’Roll-Dichter Andy Fierens ist auch beim „Nur-Lesen“ ein Erlebnis: Gambaviecher in fetter Tunke (Wunderhorn). Sabine Wolf hat mit Briefen von Christa Wolf unter dem Titel Man steht sehr bequem zwischen allen Fronten: Briefe 1952-2011 (Suhrkamp) eine großartige Edition vorgelegt. – Von ihm lese ich alles: Der Nicht-Krimi-Martin Walker hat Stille Nacht bei Dörlemann herausgebracht. Über die Bohème des Ostens schreibt Jutta Voigt in Stierblutjahre bei Aufbau. Auch optisch erste Sahne: Pawel Salzman Die Welpen (Matthes & Seitz) und Peter Waterhouse/Nanne Meyer Die Auswandernden (starfruit). Für Exil-Interessierte: Und draußen weht ein fremder Wind. Über die Meere ins Exil von Kristine von Soden bei AvivA.
Josia Jourdan fragt: Warum gibt es kein LYX für Männer?
Junge Männer lesen weniger. Das ist ein Fakt. Und wenn sie lesen, dann eher weniger Fiktion, sondern vor allem populäres Sachbuch und Biografien. Daran ist nichts verkehrt, aber was wäre,