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Berlin: Das Afrikanische Literaturfestival geht in die zweite Runde

Das African Book Festival findet in diesem Jahr vom 4. bis 7. April wieder im Babylon Kino in Berlin statt. Erwartet werden Autoren und Künstler aus Afrika und der Diaspora zu Vorträgen, Diskussionen, Lesungen, Interviews, Konzerten, Theater und Spoken Word Performances. Das diesjährige Thema lautet „Transitioning from Migration“. Kuratorin ist die simbabwische Autorin und Filmemacherin Tsitsi Dangarembga. Insgesamt bringt das Festival 45 Mitwirkende aus 21 Ländern zusammen.

Bei der Eröffnungsfeier am 4. April ab 19 Uhr wird der vielfach preisgekrönte Autor Ben Okri mit Literaturkritiker Denis Scheck über sein Werk sprechen und Ausschnitte aus seinem im Februar erschienenen Roman The Freedom Artist (The Head of Zeus) lesen. Ben Okri wurde in Nigeria geboren, lebt heute jedoch in London. Zu Okris Werk zählen Romane, Gedicht- und Kurzgeschichtenbände sowie Essays. Auf Deutsch sind seine Gedichte unter dem Titel Wild im Verlag Das Wunderhorn erschienen.

2018 fand das Literaturfestival zum ersten Mal statt. Über 1.000 Menschen besuchten damals die verschiedenen Veranstaltungen rund um das Thema „Writing in Migration“. Organisiert wird das Festival von der Berliner Literaturagentur InterKontinental. Um dem afrikanischen Kontinent in seiner immensen Vielfalt bestmöglich gerecht zu werden, wechseln sowohl der thematische Fokus als auch die künstlerische Leitung jedes Jahr.

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