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Umgeblättert heute: Manische Reim-Rappeligkeit und zwei unaufgeregte Kriminal-Erzählungen

Danach Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

Literatur und Sachbuch

  • „Ein Martyrium, das nicht zur Märtyrerin machte.“ Véronique Olmi erzählt in ihrem Roman von einer noch immer rätselhaften afrikanischen Heiligen./Véronique Olmi: Bakhita (Hoffmann und Campe)
  • „In alle politischen Verhältnisse wussten sie sich zu finden.“ Jörn Düwel und Niels Gutschow sichten die Karrieren und Theorien deutscher Städtebauer im zwanzigsten Jahrhundert./Jörn Düwel, Niels Gutschow: Ordnung und Gestalt (Dom Publishers)
  • „Elfenbein im Traum.“ Neue Gedichte von Matthias Buth./Matthias Buth: Weiß ist das Leopardenfell des Himmels (PalmArtPress)

  • „Es war die schlechteste aller Zeiten.“ Ali Smith zieht mit Ovid und Shakespeare gegen die Welt der Zäune und ihre Wachmannschaften zu Felde./Ali Smith: Herbst (Luchterhand)
  • „Manische Reim-Rappeligkeit außer Rand und Band.“ In Peter Wawerzineks Roman wird es immer noch ein bisschen schräger./Peter Wawerzinek: Liebestölpel (Galiani)

Politische Bücher

  • „Karriere als KZ-Kommandant.“ Jakob Saß hat den Aufstieg des erfolglosen Bäckers Adolf Haas zum Herrn über Leben und Tod in Bergen-Belsen recherchiert. Wie viele andere erfasste Haas schnell, dass der NS-Staat die belohnte, die „fest und rücksichtslos gegen sich und andere“ waren./ Jakob Saß: Gewalt, Gier und Gnade (Vergangenheits-Verlag)
  • „Pilsudskis kurzer Traum.“ Stephan Lehnstaedt beschreibt den polnisch-sowjetischen Krieg./ Stephan Lehnstaedt: Der vergessene Sieg (C.H.Beck)

  • „Die lakonische und ganz und gar nüchterne Art der Erzählung machen den Reiz der Erzählungen aus.“ /Hideo Yokoyama: 2.Thriller (Atrium)

 

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