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Umgeblättert heute: Erinnerungen an ein literarisches Leben

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

Neue Sachbücher

  • „Niemals sollte die Welt dies erfahren.“ Zwei Editionen präsentieren Zeugnisse von Mitgliedern des Sonderkommandos Auschwitz./ Salmen Gradowski: Die Zertrennung (Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag); Pavel Polian: Briefe aus der Hölle (Wbg/Theiss)
  • „In der Falle der Flaneurin.“ Sophie Calles Nachforschungen über einen Unbekannten sind heute so beunruhigend wie zur Zeit ihrer Entstehung in den achtziger Jahren./ Sophie Calle: Das Adressbuch (Suhrkamp)
  • „Das Klavier als Streicheltier.“ Hubert Stuppner: Ich, der unbekannte Sohn Gustav (Hollitzer)

  • „Schreiben als Rettung.“ Michi Strausfeld hat Lateinamerikas größte Autoren nach Deutschland gebracht. Davon erzählen ihre Erinnerungen an ihr literarisches Leben./ Michi Strausfeld: Gelbe Schmetterlinge und die Herren Diktatoren (S.Fischer)

  • „Durch ihre literarisierte Erzählweise verwischt sie jegliche Widersprüchlichkeiten und schafft eine Eindeutigkeit, die das gelebte Leben selten hat. Ihr deutscher Verlag hat auf diese komplexen Probleme reagiert: Hier erscheint das Buch im Literaturprogramm, nicht als Sachbuch wie in den USA.“ /Lisa Taddeo: Three Women – Drei Frauen (Piper)

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