Im diesem Jahr feiert der Deutsche Literaturfonds sein 40-jähriges Bestehen. Als Auftakt des Jubiläumsjahres fand auf Einladung des Deutschen Literaturfonds am vergangenen Freitag im Deutschen Literaturinstitut Leipzig eine öffentliche Tagung statt. Moderiert durch Bettina Baltschev und Thomas Böhm debattierten 17 Diskutanten in vier Panels über die aktuelle Situation des Literaturbetriebs und warfen einen Blick in die Zukunft. Mit rund 100 Interessierten, darunter zahlreiche Studierende des Deutschen Literaturinstituts Leipzig sowie Medienvertreter, fand die Tagung bei vollem Haus statt.

Die Sache mit dem Geld thematisierten der Schriftsteller Philipp Schönthaler, der freie Kritiker Oliver Jungen, die Verlegerin Siv Bublitz und der Verleger Daniel Beskos sowie Monika Eden, Leiterin des Literaturhauses Oldenburg. Die aktuelle Marktsituation zwinge die Verlage, ihre Programme zu reduzieren. Zudem seien immer mehr Autorinnen und Autoren auf Stipendien und Preise angewiesen, was nicht zuletzt durch die Konzentration der Aufmerksamkeit auf wenige Bücher unterstützt werde.