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Umgeblättert heute: „Afrika, wo bist du?“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

  • „Klagen in glücklichen Zeiten“: Philipp Bloms meisterliche Betrachtungen über die Macht der Vorstellungskraft in Zeiten des Umbruchs.  „Es steckt viel Ironie in Bloms Meisterwerk.“/Philipp Blom: Das große Welttheater. Von der Macht der Vorstellungskraft … (Paul Zsolnay)

  • „Diffuses Gelände“: Neue Erzählungen des irischen Schriftstellers William Trevor, eines Meisters des atmosphärischen Impressionismus. „Wie Gefühle Erinnerungen einfärben und Echos der Vergangenheit die Gegenwart überlagern, schildert Trevor mit dem sicheren Zugriff eines Erzählers, der weiß, wie man Stimmungen erzeugt und Geschichten bei aller Präzision ihre Rätsel lässt.“/William Trevor: Letzte Erzählungen (Hoffmann und Campe)

 

  • „Überleben im Polarmeer“: Die kanadische Musikerin Tanya Tagaq schildert in ihrem ersten Roman eine von Gewalt und alten Mythen gezeichnete Jugend in einer majestätisch schönen Natur. „Es ist ein Kampf gegen die trostlose Wirklichkeit der Siedlung, in der Lichtblicke rar sind.“/Tanya Tagaq: Eisfuchs (Kunstmann)
  • „Das Herz nicht in der Hose“: Anne Weber widmet sich der modernen Heldin Annette Beaumanoir und geht ein Risiko ein./Anne Weber: Annette, ein Heldinnenepos (Matthes&Seitz)
  • „Afrika, wo bist du?“ Maryse Condé, Frankreichs wichtigste Übersee-Autorin, schreibt von ihrer schmerzhaften Suche nach kreolischer Identität. „Die Unmittelbarkeit ihres Schreibimpulses macht Maryse Condé zu einer großen Erzählerin und zu einer außergewöhnlich selbstkritischen und dadurch umso glaubwürdigeren Autobiographin. In jedem ihrer wichtigen Sätze liest man mit, dass der glücklichere Teil ihres Lebens erst mit der Literatur begann. „/ Maryse Condé: Das ungeschminkte Leben (Luchterhand)
  • Ein bemerkenswerter Bildband im Reiseteil: „Gold!“: Bernhard Otto Holtermann floh vor dem Armeedienst nach Australien, fand dort sein Glück und schrieb obendrein Fotografiegeschichte. Dies Geschichte erzählt Christoph Hein in Australien 1872 – Wie ein Deutscher Glück fand und Fotogeschichte schrieb und er zeigt die beeindruckenden Bilder dazu (Emons)

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