Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:
![]()
- „Macht die Ohren auf!“ Belinda Cannone lauscht dem Lärm und Leid der Welt./Belinda Cannone: Vom Rauschen und Rumoren der Welt (Edition Converso)
- „Sie glaubte nicht, dass man nach diesem Dritten Reich zu einer Normalität zurückkehren könnte“: Susanne Kerckhoffs „Berliner Briefe“ werden gerade wiederentdeckt. Nur schade, wie wenig man in der Neuausgabe über das Leben und die Zeit dieser Autorin erfährt. Dabei gäbe es viel zu wissen./Susanne Kerckhoff: Berliner Briefe (Verlag Das Kulturelle Gedächtnis)
- „Soraya Chemalys Buch ist abwechselnd flammendes Manifest, Selbsterfahrungsbericht und Herleitung aus Studien…“/Soraya Chemaly: Speak out! Die Kraft weiblicher Wut (Suhrkamp)
![]()
Neue Sachbücher
- „Scheinhaft ist, allem Schein zu entkommen“: Der Philosoph Markus Gabriel setzt tief an, um den Zeitgeist ins Visier zu nehmen./Markus Garbiel: Fiktionen (Suhrkamp)
- „Geld bereist die Welt“: Korruption ist dafür äußerst förderlich: Oliver Bullough beschreibt Praktiken einer internationalen Finanzindustrie./Oliver Bullough: Land des Geldes (Antje Kunstmann Verlag)
- „Ich kann dich ja nicht leiden, vergiss das nicht so leicht“: Matthias Schmidt spürt den Voraussetzungen und Nachwirkungen von Richard Wagners Auslassungen über das Judentum in der Musik nach./Matthias Schmidt: Eingebildete Musik (Edition text+kritik)
![]()
- „Alice im Fotostudio“: Guillermo Martinez‘ fabelhafter zweiter Oxfort-Krimi erzählt auch von der Diskussion über Lewis Carrolls Kinderbilder. „Martinez transportiert also eine ernste Thematik in einem tadellos gebauten Whodunnit. Das beißt sich keineswegs, im Gegenteil hat die Leserin das Gefühl, nicht nur exzellent unterhalten zu werden, sondern dabei auch was zu lernen.“ /Guillermo Martinez: Der Fall Alice im Wunderland (Eichborn)
- „Die Künstler und die Männer-Zähmerin“: Der Maler und Zeichner Pavel Feinstein legt seinen ersten Roman vor. Dieser ist nicht nur gewitzt, sondern erzählt auch von der Utopie eines fast friedvollen Lebens./Pavel Feinstein: Krokodilopolis (Hirmer)