Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:
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„Wortspiel und Würde“: René de Obaldia war zeitweise einer der meistgespielten französischen Dramatiker. Ein Nachruf. „René de Obaldia, geboren am 22. Oktober 1918 in Hongkong, hinterlässt eine Lektion, die sich die Betroffenheitsfreunde unter unseren Zeitgenossen zu Gemüte führen sollten. Nur: Lehren wollte er zum Glück nicht erteilen, die Haltung passte nicht zum Sohn eines Diplomaten aus altem baskisch-navarrischen Geschlecht, zu dessen Vorfahren der zweite Präsident der Republik Panama zählt. (…) Am vergangenen Donnerstag ist René de Obaldia hundertdreijährig verstorben.“
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„Die Erste“: Mit dem Booker-Prize für ihren letzten Roman wurde Bernardine Evaristo schlagartig weltbekannt. Jetzt erzählt sie die Vorgeschichte ihres späten Ruhms und verrät, was sie von Literaturpreisen hält. „‚Ich habe es geschrieben, weil ich zeigen wollte, wie ich diesen Punkt als Autorin erreicht habe‘, erzählt sie: ‚Ich hatte vor zwei Jahren diesen wunderbaren Durchbruch. Ich wurde in vielen Interviews nach meinem Leben gefragt, und ich dachte, ein Memoir wäre der perfekte Weg, Menschen vorzustellen, wer ich bin.'“
Bernardine Evaristo, Manifesto. Warum ich niemals aufgebe (aus dem Englischen von Tanja Handels; Tropen)
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