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„Eine Buchpräsentation mit Glamourfaktor“

In Zurück nach Übertreibling (dtv) geht es in Gloria Grays erstem Krimi um die von Zwischenfällen und absurden Verwicklungen verfolgte Ermittlerin Vikki Viktoria. Doch vorher bat die Schauspielerin und Entertainerin ins Wirtshaus im Schlachthof in München, wo bei Snacks und Getränken endlich einmal wieder eine echte, normale Buchpräsentation stattfand. Wobei – was heißt schon normal? Bei Gloria Gray muss es naturgemäß überlebensgroß und schillernd sein. Zu einem Lied aus der Feder ihres Co-Autors Robin Felder trat sie in einer Robe auf die Bühne, die auch dem Lido in Paris zur Ehre gereicht hätte, und riss das Publikum mit sich: „Letztlich is Liebe doch a Schmarrn“.

Schillernder Auftritt: Gloria Gray riss das Lesepublikum mit sich (c) dtv

Nach einem charmanten Gespräch mit der Lektorin Martina Vogl, Programmleiterin des dtv-Taschenbuchs, trat die Schauspielkollegin Katharina Müller-Ellmau mit der ersten Lesung aus dem Roman auf die Bühne, ehe die Autorin mit dem Song „So oder so“ das Thema Queerness aufgriff. Natürlich in einem weiteren spektakulären Kleid, nicht von ungefähr in den Farben des Regenbogens. Denn wie Gloria Gray selbst ist auch ihre Romanheldin eine Transfrau aus dem Bayerischen Wald – aus Übertreibling natürlich, jenem Ort, den man erfinden müsste, hätte das nicht Gloria Gray längst getan.

Gute Stimmung: „Ein rundum glitzernder Abend als Auftakt zu einer Krimiserie, von der sich dtv große Erfolge erwartet“ (c) dtv

Für eine zweite Lesung hatte der Verlag den Schauspieler Florian Odendahl eingeladen, der das Publikum mit seiner pointierten Art perfekt amüsierte. Schließlich trat die Autorin noch einmal – und endlich im Dirndl – auf die Bühne, gab ein letztes Lied zum Besten, ehe es einen fliegenden Übergang zum fliegenden Büffet gab. Ein rundum glitzernder Abend als Auftakt zu einer Krimiserie, von der sich dtv große Erfolge erwartet. Vermutlich nicht zu unrecht.“

Thomas Montasser

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Eine Antwort

  1. So eine Buchpräsentation würde ich gerne haben. Wie schafft man das bloß hier bei uns in Ostdeutschland, wo mächtige Münchner Verlagshäuser nur Autoren promoten, die unsere ganze Region in den Dreck ziehen? Im Anschluss an die kritische Rezension des ostdeutschen Germanisten Carsten Schmidt zu „Raumfahrer“mein Eindruck von der Show-Präsentation hier in Görlitz. Diese Kritik hat mir als Görlitzer Autor Rezensionsverbot bei der marktbeherrschenden Sächsischen Zeitung eingebracht. https://www.feuilletonscout.com/raumfahrer-ein-klischee-universum-lukas-rietzschels-zweiter-roman/

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