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Akademie der Künste: Johanna M. Keller wird Programmbeauftragte

Johanna Malena Keller wird zum 1. Oktober 2022 neue Programmbeauftragte der Akademie der Künste und ist zukünftig für die Entwicklung des inhaltlichen Programms der internationalen Künstlergemeinschaft verantwortlich. Dazu zählen auch abteilungsübergreifende Projekte und solche, die aus dem Archiv der Akademie der Künste entstehen.
Die Besonderheit der Akademie der Künste ist die aktive Mitwirkung, das Engagement ihrer rund 400 Mitglieder, die in sechs künstlerischen Sektionen organisiert sind. In enger Zusammenarbeit mit Akademie-Präsidentin Jeanine Meerapfel wird Johanna M. Keller die Konzeption und Koordination der Programmlinien des Hauses verantworten, die sich zwischen historischem Erbe, kultureller Vermittlung und gesellschaftlicher Einmischung entfalten. Als Programmbeauftragte ist sie Teil der Geschäftsführung der Akademie der Künste.
Für das Goethe-Institut arbeitete Johanna M. Keller in Syrien, Litauen und Ägypten; seit Anfang 2019 ist sie in der Zentrale in München tätig, wo sie die Stabseinheit „Kooperationen und Aufträge Dritter“ aufgebaut hat. Als Leiterin des Goethe-Instituts Litauen (2010–2015) sowie als Leiterin der Kulturarbeit für den arabischen Raum mit Sitz in Kairo (2015–2018) initiierte und verantwortete sie zahlreiche spartenübergreifende Programme. Johanna M. Keller bringt ein breites internationales Netzwerk mit nach Berlin. In Dresden, Florenz, Berlin und Damaskus studierte sie Internationale Beziehungen. Sie spricht mehrere Sprachen fließend, u. a. Arabisch und Litauisch. Keller folgt als Programmbeauftragte auf den Kunsthistoriker, Publizisten und Kurator Johannes Odenthal, der 2006 unter der Präsidentschaft von Klaus Staeck das Amt des Programmbeauftragten erstmals innehatte und es zu einer unverzichtbaren Gestaltungskraft der Akademie entwickelte. Dafür stehen exemplarisch Programme wie „Schwindel der Wirklichkeit“, „Kunst und Revolte“, „Colonial Repercussions“ oder „Arbeit am Gedächtnis“.
„Johanna M. Kellers internationale Expertise ist von zentraler Bedeutung für die Programmspitze der Akademie der Künste. Mit ihr konnten wir eine Persönlichkeit gewinnen, die die Internationalisierung der Akademie der Künste fortführt und Programme entwickelt, mit denen wir künstlerische Maßstäbe setzen sowie Diskurse in Deutschland und der Welt bereichern. Diesen Kurs hat ihr Vorgänger Johannes Odenthal in den letzten 16 Jahren initiiert und ausgebaut, wofür ich ihm sehr danke“, so Jeanine Meerapfel, Präsidentin der Akademie der Künste.

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