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Umgeblättert heute: Neue Sachbücher

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

 

„Der Weg zur Totvermarktung“: Zwei Bücher zeichnen nach, wie die deutsche Fleischproduktion nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem riesigen Industriezweig werden konnte. „Insofern eignen sich die beiden Bücher hervorragend zur ergänzenden Lektüre. Wer sich jedoch tatsächlich umfassend über die Entwicklung der Massentierhaltung in Deutschland informieren möchte, dem sei nachdrücklich Führers Buch ans Herz gelegt. Dem Autor ist hier tatsächlich ein großer Wurf gelungen: Basierend auf ausführlichen Archivrecherchen schafft er es, das soziotechnische System der Fleischproduktion umfassend und doch schmerzhaft konkret zu analysieren. Auch die internationale Forschung hat bislang nichts Vergleichbares zu bieten.“

  • Veronika Settele, Deutsche Fleischarbeit. Geschichte derMassentierhaltung von den Anfängen bis heute (C. H. Beck Verlag)
  • Karl Christian Führer, Das Fleisch der Republik. Ein Lebens­m­ittel und die Entstehung der modernen Landwirtschaft in Westdeutschland 1950 –1990 (De Gruyter)

„Von Lästermäulern und Trümmerfrauen“: Einfühlsam, ausdrucksstark und prägnant, aber so was von: Roland Kaehlbrandt lobt die deutsche Sprache. „Es wäre zu wünschen, dass solche Erkundungen Schule in der Schule machten, um im Deutschunterricht die sprachliche Seite der Literatur stärker zur Geltung zu bringen. Den Schülern würde deutlich, dass Romane, Erzählungen und Gedichte weit mehr sind als Stofflieferanten für sozialkundliche Erörterungen. Das setzt allerdings voraus, dass Lehrer die deutsche Sprache wenn schon nicht lieben, dann zumindest kennen. Deshalb ist auch ihnen die Lektüre dieses Buches zu empfehlen.“

  • Roland Kaehlbrandt, Deutsch. Eine Liebeserklärung. Die zehn großen Vorzüge unserer erstaunlichen Sprache (Piper Verlag)

„Lest ihn als Philosophen des Christentums“: Mit Polemik gegen irrationalistische Deutungen: Kurt Flasch legt einen scharfzüngigen Band mit Aufsätzen aus mehr als fünfzig Jahren über Meister Eckhart vor. „Wer über Eckhart forscht und diese Aufsätze bislang nicht gelesen hat, hat etwas falsch gemacht. Nun, in einem Buch gesammelt, stellen sie Flaschs Forschungsbeitrag noch einmal klar und mit Wucht vor Augen. Es schadet nicht, sie noch einmal zu lesen. Man kann sich immer noch über manches aufregen. Vor allem aber kann man sich von Flasch immer neu anregen lassen.“

  • Kurt Flasch, Studien zu Meister Eckhart (Vittorio Klostermann Verlag)

heute nichts

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