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Umgeblättert heute: „Geschichten der Entwurzelung“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

 

 

„Geschichten der Entwurzelung: Was deutscher und britischer Kolonialismus in Ostafrika für Einzelne bedeuteten.
Als Abdulrazak Gurnah im vorvergangenen Jahr der Nobelpreis für Literatur verliehen wurde, war keines seiner Bücher in deutscher Sprache lieferbar. Das hat sich in kurzer Zeit geändert. Innerhalb eines guten Jahres sind eine Reihe von neuen oder überarbeiteten Übersetzungen erschienen, darunter zuletzt sein jüngster Roman „Nachleben“, der 2020 erstmals im Original veröffentlicht wurde.“

  • Abdulrazak Gurnah: Nachleben. Aus dem Englischen von Eva Bonné,  Penguin Randon House

    Und danach hatte ich Nobodaddy
    Wie das Leben, so das Lesen? Der englische Schriftsteller Martin Amis erzählt aus seiner Innenwelt
„Und danach hatte ich Nobodaddy: Wie das Leben, so das Lesen? Der englische Schriftsteller Martin Amis erzählt aus seiner Innenwelt.“
  • Martin Amis: Inside Story. Wie man schreibt, aus dem Engl. von Eike Schönfeld, Kein & Aber
„Zu viel Distanz?: Sophie Schönberger über das demokratische „Wir“.
  • Sophie Schönberger: Zumutung Demokratie. Ein Essay, C.H. Beck

Politisches Buch

„Kolonialismus vor Ort: Grob irreführender Titel, substanzreicher Inhalt: Die koloniale Geschichte der Regionen, aus denen nach dem Zweiten Weltkrieg Nordrhein-Westfalen wurde.“
  • M.Bechhaus-Gest, F. Fechner, S. Michels: Nordrhein-Westfalen und der Imperialismus, Metropol Verlag

„Das ganze Bild hat Lücken: Ein Buch untersucht, wie Deutschland und Polen übereinander berichten – bleibt aber ungenau“

  • J. Arendarska, A. Lade-.Konefal, B. Sendhardt: nachbarschaft im Rahmen. Wie Polen und Deutsch eineander medial betrachten, Harrassowitz

 

Vom Aufstehen: Endlich erscheint der Roman „Maud Martha“ auf Deutsch, er erzählt die Geschichte einer widerständigen Frau vor hundert Jahren  in der afroamerikanischen Chicago Southside.

  • Gwendolyn Brooks: Maud Martha, aus dem Amerikanischen übersetzt von Andrea Ott, Nachwort von Daniel Schreiber, Manesse

Die Bücher ihres Lebens: Seit 80 Jahren führt die Australierin Nada Rose heimlich eine Leseliste. Ein Dokument eines eigenwilligen Lebens, über Kontinente, über Sprachen und Konventionen hinweg.“

 

Frankfurter Rundschau

„Die Natur sich selbst zu überlassen, das reicht nicht“: Ferdinand Fürst zu Castell-Castell und seine Familie bewirtschaften rund 4600 Hektar Wald. Ein Gespräch über Artenvielfalt, Bäume als Lehrmeister und warum auch die Jagd ein wichtiger Teil des Umweltschutzes ist Ein Interview.“

  • Ferdinand Fürst zu Castell-Castell / Otto Fürst zu Castell-Rüdenhausen: Der Wald für unsere Enkel. Natur gestalten – Zukunft erhalten, Westend Verlag

„Julchen und der Knoten im Kopf: Hilal Sezgins Buch über ihren Lebenshof, ihre Schafe und tierethische Fragen.“

  • Hilal Sezgin: Vom fordernden und beglückenden Leben mit Tieren, Knesebeck

„Als die Krähen in der Luft erfroren: Sabrina Janesch zeigt eindrucksvoll die Bedeutung von Erinnerung in einer Familie auf.“

  • Sabrina Janesch: Sibir, Rowohlt Berlin

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