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Umgeblättert heute: „Man liest es gern, und sei es, weil es die Hoffnung ist, die zuletzt stirbt“

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:

 

 

Zwei Jahrhunderte zu früh gestorben: Was weiß die DDR vom harten Kampf der amerikanischen Eisenbahnerinnen? Edith Andersons sozialpolitisch bewegter Roman „A Man’s Job“ erscheint nach fast siebzig Jahren neu auf Deutsch.

Edith Anderson: A Man’s job (Die Andere Bibliothek)

Die Diktatur der Angst: Luna Ali erzählt von den Verheerungen im Leben eines nach Deutschland geflohenen jungen Syrers.

Luna Ali: Da waren Tage (S.Fischer)

Das Tier in meinem Bett: In den Erzählungen des Regisseurs Pedro Almodóvar begegnet man sämtlichen Leitmotiven seines Werks: Pornos, Faschismus und der katholischen Kirche.

Pedro Almodóvar: Der letzte Traum. Erzählungen. S. Fischer

Vieles, was heute als feministisches Sachbuch verkauft wird, handelt vor allem von: der Autorin. Dabei sind Schriftstellerinnen wie Sophia Fritz gar nicht wie andere Frauen.

Sophia Fritz: Toxische Weiblichkeit Hanser Verlag

Der schreckliche Lohn des Stillhaltens: Zu Julian Hans’ bestürzendem Russland-Buch: Man liest es gern, und sei es, weil es die Hoffnung ist, die zuletzt stirbt. Aber es klingt dann am Ende doch irgendwie wie das redensartliche Pfeifen im Wald. Dass sich die Atrozitäten des Buches sogar spannend wie ein Krimi lesen, kann schon gar kein Trost sein.

Julian Hans: Kinder der Gewalt. Ein Porträt Russlands in fünf Verbrechen. C.H. Beck

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