Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die Feuilletons der führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch:
„Vom Gefährt zum Gefährten“: Ritzel, Balance, Fahrtwind und Freude: In einem tollen Sachbuch erklären Ondřej Buddeus und Jindřich Janíček alles, was Kinder übers Radfahren wissen müssen. „Die Illustrationen von Jindřich Janíček wechseln von der Veranschaulichung ins Erzählerische, ihre Dynamik und ihr leiser Humor tragen das Buch und bereiten die Bühne für die Texte von Ondřej Buddeus, die kindliche Leser bisweilen fordern, sowohl sprachlich als auch imaginativ – im Fremd- und Fachworteinsatz wie in Texten neben einer ganzen Reihe von Zeichnungen, die in ein, zwei Sätzen eine Figur, seine Szene, ein Beispiel vorstellen und darauf angelegt sind, dass die Leserschaft den Kontext in ihrer Phantasie ergänzt.“
- Ondřej Buddeus, Jindřich Janíček, Fahr Rad. (aus dem Tschechischen von Lena Dorn; Verlag Karl Rauch)
„Abbas ist kein Goldlöckchen“: In Iben Akerlies Roman Der Sommer, in dem einfach alles passiert ist freundet sich im Urlaub auf dem Land das Stadtkind Nora mit Abbas an, dem in Norwegen geborenen Kind afghanischer Migranten. Bald erfährt sie, was Alltagsrassismus bedeutet. Und kommt einem tragischen Familiengeheimnis auf die Spur. „Iben Akerlies mit leichter Hand schwere Themen angehender Roman ist eine Selbstermächtigung zum Aufbegehren gegen Alltagsrassismus in einer roher werdenden, intrigenreichen und kriegsversehrten Welt (…)“
- Iben Akerlie, Der Sommer, in dem einfach alles passiert ist. (aus dem Norwegischen von Ina Kronenberger; Oetinger Verlag)
„Die Welt dreht sich immer nur vorwärts“: Mehr als zehn Jahre nach ihrem Bestseller Wunder erscheint mit Pony das neue Buch von R. J. Palacio – eine großartige Geschichte, die vom Zutrauen erzählt. „Wie es sich für eine Geschichte aus den vom Bürgerkrieg geschundenen Vereinigten Staaten im Jahr 1860 gehört, spielen Banditen, Sheriffs und Ladies ihre Rolle darin, aber weil neben der offensichtlichen immer auch jene unsichtbare Welt zutage tritt, die nur Silas wahrnehmen kann, weitet sich das Buch zu einer Geschichte über die geheimnisvollen Verbindungen zwischen Raum und Zeit, mit denen der Rahmen des historischen (Jugend-)Romans gesprengt wird.“
- R. J. Palacio, Pony. (aus dem Englischen von André Mumot; Hanser Verlag)
„Paradoxe Melodie der Liebe“: Besuche dich selbst: Mit Cato und die Dinge, die niemand sieht hat Yorick Goldewijk ein mitreißend kühnes Zeitreise-Kinderbuch geschrieben. „Wie es nur gute Literatur tut, funktioniert Cato und die Dinge, die es nicht gibt auf der Handlungsebene – als magisches Abenteuer – ebenso gut wie als philosophisch-poetische Allegorie, die uns die Macht der Sehnsucht und die Kraft der Erinnerung vor Augen führt.“
- Yorick Goldewijk, Cato und die Dinge, die niemand sieht. (aus dem Niederländischen von Sonja Fiedler-Tresp; Dragonfly Verlag)
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„‚Der Liebesroman ist der Abenteuerroman der Frauen’“: Plötzlich lesen junge Menschen wieder. Aber was! Die Literaturwissenschaftlerin Christine Lötscher im Interview über Kitsch, Klischees und Emanzipation.
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- Lisa Sandlin, Der Auftrag der Zwillinge. Thriller. (a. d. Engl. von Andrea Stumpf; Suhrkamp)