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Senior:innen- und Freundeskreis der Buchbranche „Dürkheimer Kreis“ löst sich nach 48 Jahren auf

Anfang Mai fand in Göttingen das letzte Jahrestreffen des Dürkheimer Kreises statt. Ein Rückblick auf den vor 48 gegründeten Senior:innen- und Freundeskreis der Buchbranche.

Nach 48 Jahren löst sich die Vereinigung auf – so der einstimmige Beschluss der anwesenden Mitglieder in Göttingen. „Die Mitgliederzahl sinkt und wir sind zu alt geworden, um diese Tradition der Freundschaft zwischen den Generationen in die Zukunft zu tragen.“, schreiben Andreas Linder und Inge Oberst, die den Dürkheimer Kreis zuletzt angeführt hatten. Leider hatte sich keine jüngere Nachfolge finden können.

Anlässlich einer Tagung der Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftlicher Sortimenter (AWS) in dem Pfälzischen Bad Dürkheim kamen Martin Maasch und Kurt Meurer 1977 auf die Idee, dass sich jene älteren Kolleginnen und Kollegen einmal im Jahr treffen sollten. Der Vorschlag fiel auf fruchtbaren Boden und bei der Überlegung, wie man das Kind nennen sollte, kam Heinrich Cobet aus Frankfurt auf den Namen Dürkheimer Kreis.

Am 30.10.1978 waren es 27 Teilnehmer die sich in Bad Dürkheim zum ersten Senior:innentreffen zusammenfanden. Ein Jahr später zählte er bereits 58 Mitglieder. In den Anfangsjahren setzte sich der Kreis überwiegend aus Firmeninhaber:innen zusammen, später schlossen sich auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der gesamten Buchbranche an.

Im Jahr 2000 zählte der Kreis 113 Mitglieder. Am Treffen in Potsdam 1999 nahmen stolze 90 Personen teil. Im Lauf der letzten Jahre veränderte sich die Mitgliederstruktur. Derzeit zählt der DK noch 61 Mitglieder und an den letzten Jahrestreffen hätten nur noch um die 30 „Dürkheimer“ teilnehmen können, heißt es in einer Pressemeldung.

Bekannte Namen aus der Buchbranche wie Hans Jorden, Richard Weitbrecht, Hanna Vahle und Armgard Goverts, Adelheid Schmitz-Valckenberg und Ursula Quandt, Helmut und Krista Lentfer, Andreas Linder und Inge Oberst haben als Sprecher:innen die jährlichen Tagungen im Lauf der Jahre in unterschiedlichen Städten organisiert. Fast fünf Jahrzehnte später könne der Dürkheimer Kreis auf eine schöne, interessante Zeit zurückblicken.

Einen „Reisebericht“ zum letzten Treffen hat zudem Christiane Hachmuth verfasst, hier nachzulesen.

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